Songs/Songtexte von Horst Bulla
Horst Bulla, deutscher Freidenker, Dichter und Autor.
Wenn das Volk durch die Gassen schreit (Protestsong)
[Strophe 1]
In den Straßen liegen Schatten, die kein Morgenlicht mehr kennt,
Kinder stehen an den Tafeln, weil ihr Hunger niemals pennt.
Alte zählen ihre Münzen, doch der Monat ist zu lang,
und im Amt sitzt ein System, das sie bricht — Stück für Stück, Jahr für Jahr, lebenslang.
Mütter tragen leere Tüten, Väter schweigen ihren Schmerz,
Hartz‑4‑Briefe wie Fesseln, schwer wie Steine auf dem Herz.
Und die Bosse füllen Kassen, während wir die Reste zählen,
und die Eliten trinken Sekt — auf das Volk, das sie bestehlen.
[Strophe 2]
Da sind Bettler an den Brücken, da sind Kinder in den Archen,
da sind Flaschensammler nachts, die durch die kalten Straßen marschieren.
Da sind Menschen an Suppenküchen, die mal Träume hatten, groß,
doch der Preiswucher frisst Löhne, und der Mietwucher frisst das Dach überm Kopf.
Da sind Obdachlose im Winter, die der Frost im Schlaf umarmt,
da sind Mülltonnensucher, deren Würde längst verarmt.
Und am Rand der großen Städte, wo kein Kameralicht mehr steht,
liegen Armutsgräber stumm — weil niemand ihren Namen trägt.
[Refrain]
Und das Volk ruft, das Volk schreit,
durch die Straßen, durch die Gassen dieser Zeit.
Gerechtigkeit — wir wollen leben, nicht nur überleben,
wir wollen Mensch sein, nicht nur Akten in Behördenregalen kleben.
Und das Volk ruft, das Volk schreit,
bis die Mauer aus Schweigen endlich zerreißt.
Gerechtigkeit — für die, die niemand sieht,
für die, die fallen, während oben einer verdient.
[Strophe 3]
Regierungen zählen Zahlen, doch sie zählen keine Tränen,
sie reden von Reformen, doch sie meinen nur ihr eigenes Lehnen.
Sie bauen goldene Paläste aus den Steuern unsrer Not,
und sie nennen es Verwaltung — doch es ist Verrat am Brot.
Sie feiern ihre Diäten, ihre Boni, ihre Macht,
während unten ganze Leben in der Dunkelheit verbracht.
Doch ein Funke wird zur Flamme, wenn die Masse sich erhebt,
und ein Schrei wird zur Bewegung, wenn das Volk zusammensteht.
[Final-Refrain]
Und das Volk ruft, das Volk schreit,
durch die Straßen, durch die Gassen dieser Zeit.
Gerechtigkeit — für die Kinder, die frieren,
für die Alten, die kämpfen, für die, die verlieren.
Und das Volk ruft, das Volk schreit,
bis die Kälte der Welt endlich weicht.
Gerechtigkeit — für die, die niemand hört,
für die, die leben wollen, bevor ihr Leben stirbt.
© Horst Bulla
Protest-Song: "Wenn das Volk durch die Gassen schreit" (Lyrics by Horst Bulla)
Robin Hood für die Welt (Song)
Song: "Robin Hood für die Welt" (By Horst Bulla)
Ich habe einen Traum (Song)
[Intro]
Ich habe einen Traum
Einen Traum von einer besseren …
einer schöneren Welt:
[Strophe 1]
Eine Welt, in der es keine Armut mehr gibt.
Eine Welt, in der es keinen Reichtum mehr gibt.
Eine Welt, in der alle Menschen in Wohlstand leben.
Eine Welt, in der das Geld für alle reicht ...
weil es weder Arm noch Reich gibt.
Weil es für jeden Menschen einen gleich großen Anteil gibt.
(Refrain]
Eine Welt, in der unsere Erde, Mensch, Tier, Natur und Umwelt
nicht mehr aus Hab- und Machtgier von Eliten, Banken,
Monopolen, Konzernen, von Regierungen, die ihnen dabei helfen,
ausgebeutet, zerstört und vernichtet wird.
Eine Welt ohne Kriege.
Eine Welt, in der Menschen nicht flüchten müssen …
vor Armut, Hunger, Not, Klimakatastrophen oder Krieg.
[Strophe 2]
Eine Welt ohne Hass, ohne Neid, ohne Arglist, Lügen und Täuschung.
Eine Welt ohne Rassismus, ohne Völkerhass, ohne Völkermord.
Eine Welt ohne Lügenpolitik, ohne korrupte und egoistische Politiker.
Eine Welt ohne Zwangs-GEZ, ohne Pkw-Maut.
Eine Welt ohne dreisten Steuerraub am Bürger.
[Strophe 3]
Eine Welt ohne Regierungen, die sich selbst bereichern ...
während ihr eigenes Volk in Ungleichheit in Armut geteilt in Arm
und Reich lebt.
Eine Welt ohne Kinderarmut, ohne Armutsrentner.
Eine Welt ohne Leiharbeitssklaven, ohne Hartz-4-Almosenempfänger.
Eine Welt ohne Obdachlose, ohne Bettler, ohne Armutskriminalität.
[Bridge]
Eine Welt ohne Suppenküchen, Tafeln, Kleiderkammern, Soziale Kaufhäuser.
Eine Welt ohne entwürdigende Hungerrenten, Hungerlöhne und Hartz-4.
Eine Welt, in der es keine Ausbeutung der Arbeitnehmer, Kunden, Verbraucher
und Mieter gibt.
Eine Welt ohne Preis- und Mietwucher.
[Strophe 4]
Eine Welt, in der Kultur, Freizeit, Urlaub, gutes Essen und Wohnung
nicht nur ein Luxus für wenige Auserwählte, Eliten, Regierungen, Politiker,
Superreiche und Reiche sind.
Eine Welt ohne Privilegien, Rang oder Sonderstatus für Eliten, Regierungen,
Politiker, Reiche und Superreiche.
Eine Welt ohne staatlich bevormundete und entrechtete Bürger.
[Finaler Refrain]
Eine Welt, in der endlich alle Menschen gleich sind …
Eine Welt, in der der Mensch endlich wieder Mensch sein darf!
© Horst Bulla
Song: "Ich habe einen Traum" (Interpret: Blaustahl1, Liedtext: Horst Bulla)
Warum stirbst du endlich nicht? (Song/Remake)
[Strophe 1]
Morsch sind deine alten Knochen,
von der Arbeit fast zerbrochen.
Ach du armer Wicht —
warum stirbst du endlich nicht?
Essen‑Tafeln, Kleiderkammern,
1‑Euro‑Jobs und unbezahlte Praktika,
alles ist doch „für dich da“.
Ach du armer Wicht —
warum stirbst du endlich nicht?
[Strophe 2]
Tust auf deine Rechte pochen,
erst Hartz‑4 und Mindestlohn,
dann noch dreist auf Rente hoffen.
Armutsrente reicht dir nicht?
Ach du armer Wicht —
warum stirbst du endlich nicht?
Was hast du denn noch zu klagen,
willst auch was vom Reichtum haben,
dich an unsre Tische laben?
Vielleicht noch unsers Gleichen sein?
Nein — wir lassen dich nicht rein!
Ach du armer Wicht —
warum stirbst du endlich nicht?
[Bridge]
Bin ich auch ein armer Wicht,
doch der Tod kriegt mich noch nicht.
Soll er erst die „Oben“ holen,
die mein Tod schon längst befohlen.
Per Gesetz die Rente rauf —
arme Wichte gehen drauf!
[Chorus]
Ach du armer Wicht,
warum stirbst du endlich nicht?
So klingt’s von oben, kalt und schlicht,
doch ich brech’ nicht.
Nein, — ich breche nicht!
[Final-Chorus]
Ach du armer Wicht,
warum stirbst du endlich nicht?
Nein, ich brech’ nicht —
ich bleibe aufrecht stehn.
Will euren Untergang noch sehn!
Das Volk, es wird euch alle jagen
aus euren goldenen Palästen.
Gerechtigkeit, werden wir erfahren
nach langer Trauer, Wut und Hass!
Und jubelnd werden wir dann singen:
Der Mensch, — wird endlich wieder Mensch!
(Wieder Mensch)
(Wieder Mensch)
Der Mensch, — wird endlich wieder Mensch!
(Wieder Mensch)
(Wieder Mensch)
© Horst Bulla
Song: "Warum stirbst du endlich nicht?" (By Horst Bulla)
Die Demokratie des Sterbens (Song/Remake)
[Strophe 1]
Vor der Rente sollen wir sterben,
nur in einem schlichten Sarg.
Ohne Ehre, ohne Würde,
denn so was zahlt nicht Vater Staat.
Nur Staates Diener sterben voller Ehre,
da zahlt der Staat ohne Gezerre.
Ein großer Stein, ein glänzend Sarg,
ein Meer von Blumen und von Kränzen.
Die Gäste viel, die Reden lang,
denn prunkvoll muss es für sie sein.
Nur Arme sterben ganz allein.
[Chore]
Vor der Rente sollen wir sterben,
ohne Würde, ohne Sarg aus Stein.
Nur Staates Diener sterben voller Ehre —
doch Arme sterben ganz allein.
Ein Meer von Kränzen für die Herren,
für uns nur Stille, kalt und klein.
Nur Staates Diener sterben voller Ehre —
doch Arme sterben ganz allein.
[Strophe 2]
Ein schlichter Sarg, kein großes Zeichen,
kein letzter Gruß, kein stiller Klang.
Nur Staates Diener kriegen Würde,
ihr Abschied prunkvoll, laut und lang.
Wir aber gehen ohne Worte,
kein Kranz, kein Stein, kein letzter Schein.
Nur Staates Diener sterben voller Ehre —
doch Arme sterben ganz allein.
[Chore]
Vor der Rente sollen wir sterben,
ohne Würde, ohne Sarg aus Stein.
Nur Staates Diener sterben voller Ehre —
doch Arme sterben ganz allein.
Ein Meer von Kränzen für die Herren,
für uns nur Stille, kalt und klein.
Nur Staates Diener sterben voller Ehre —
doch Arme sterben ganz allein.
[Outro]
Ein großer Stein, ein glänzend Sarg,
ein Meer von Blumen, hell und rein.
Doch was wir kriegen, bleibt nur Schweigen —
und Arme sterben ganz allein.
[Final-Chore]
Tausende Armutsgräber ohne Namen,
Steuern gezahlt für Regierungsgehälter.
Fette Diäten in ihre Rachen gestopft,
in Armut leben, in Armut sterben —
das ist Demokratie, verlogen und ohne Dank.
In Armut leben, in Armut sterben,
Danke Demokratie, unser Vaterland.
(Demokratie, verlogen und ohne Dank)
(Demokratie, verlogen und ohne Dank)
© Horst Bulla
Song: "Die Demokratie des Sterbens" (By Horst Bulla)
Der reiche Mann (Song/Remake)
[Strophe 1]
Der reiche Mann,
er hat’s nicht leicht.
Denn wenn das Volk
ihm stünde gleich.
Wär’ all sein Glanz,
sein goldenes Leben
nur Staub, vergänglich,
ohne Macht, die ihm gegeben.
[Refrain]
Was hätt’ er dann
noch für ein Leben?
Müsst’ er dem Volk
etwas abgeben…
Denn all sein Gold
kommt aus den Armen —
aus ihrem Fleiß,
aus ihren Narben.
[Strophe 2]
Er lebt davon,
dass andre schuften,
dass viele hungern,
nach Armut duften.
Er fürchtet nur,
dass eines Tages
das Volk erkennt
die ungerechte Lage.
[Refrain]
Was hätt’ er dann
noch für ein Leben?
Müsst’ er dem Volk
etwas abgeben…
Denn Reichtum wächst
aus Blut und Fleiß, von fremden Händen —
und fällt, sobald
"die Armen’" es endlich wenden.
[Bridge]
Die Mächt’gen zittern,
Regierungen schweigen —
denn Gleichheit lässt
die Kronen, nicht mehr steigen.
[Final‑Refrain]
Was hätt’ er dann
noch für ein Leben?
Müsst’ er dem Volk
etwas abgeben…
Die Angst vor Recht
und Gleichheit brennt —
weil Reichtum fällt,
wenn das Volk, die Ungerechtigkeit erkennt.
(Die Ungerechtigkeit erkennt)
(Die Ungerechtigkeit erkennt)
© Horst Bulla
Song: "Der reiche Mann" (By Horst Bulla)
Ich habe einen Traum (Song/Remake)
[Strophe 1]
Ich hab’ einen Traum, tief in der Brust,
von einer Welt, die uns nicht länger bricht.
Wo keiner hungert nach Gerechtigkeit,
und keiner mehr im Dunkeln spricht.
Kein Gold, das trennt, kein Thron, für Geld,
kein Mensch, der unter Last zerbricht.
Ein Leben, das für alle reicht,
und keiner bleibt zurück im Nichts.
[Pre‑Chorus]
Ich seh’ die Flammen in der Ferne,
sie brennen hell, sie brennen klar.
Ein Funken Hoffnung in der Asche,
und ich weiß: Wir sind so nah.
[Chorus)
Ich habe einen Traum von einer freien Welt,
wo kein Herz mehr friert und kein Mensch mehr fällt.
Wo Liebe lauter schreit als Macht und Gier,
und wir endlich wieder Mensch sein dürfen — hier.
Ich habe einen Traum, der durch die Nächte schreit,
der Mauern sprengt und durch die Schatten gleit’.
Eine Welt, die uns gehört, nicht nur ein paar,
und ich glaub’ daran — es wird einmal wahr.
[Strophe 2)
Ich träume von Straßen ohne Angst,
von Ländern ohne Blut und Leid.
Von Kindern, die in Frieden wachsen,
und Alten, die nicht einsam schreien.
Von Arbeit, die nicht Ketten schmiedet,
von Würde, die nicht untergeht.
Von Menschen, die sich wieder finden,
und einer Erde, die noch steht.
[Pre‑Chorus]
Ich seh’ die Flammen in der Ferne,
sie brennen hell, sie brennen klar.
Ein Funken Hoffnung in der Asche,
und ich weiß: Wir sind so nah.
[Chorus]
Ich habe einen Traum von einer freien Welt,
wo kein Herz mehr friert und kein Mensch mehr fällt.
Wo Liebe lauter schreit als Macht und Gier,
und wir endlich wieder Mensch sein dürfen — hier.
Ich habe einen Traum, der durch die Nächte schreit,
der Mauern sprengt und durch die Schatten gleit’.
Eine Welt, die uns gehört, nicht nur ein paar,
und ich glaub’ daran — es wird einmal wahr.
[Bridge]
Und wenn sie sagen, wir sind Träumer,
dann schrei’n wir laut: „Wir träumen frei!“
Denn jede Revolution beginnt
mit einem Herz, das nicht mehr schweigt.
Wir sind die Stimmen dieser Erde,
wir sind der Sturm nach langer Zeit.
Solang wir träumen, sind wir viele —
und aus Träumen wird Realität.
[Final Chorus]
Ich habe einen Traum von einer freien Welt,
wo kein Herz mehr friert und kein Mensch mehr fällt.
Wo Liebe lauter schreit als Macht und Gier,
und wir endlich wieder Mensch sein dürfen — hier.
Ich habe einen Traum, und er trägt uns weit,
durch jede Dunkelheit, durch jeden Streit.
Eine Welt, die uns gehört, nicht nur ein paar —
und ich glaub’ daran…
ja, ich glaub’ daran…
es wird einmal wahr.
© Horst Bulla
Song: "Ich habe einen Traum" (By Horst Bulla)
Wo der Reichtum regiert (Song)
[Refrain]
Und die Straßen schreien laut nach Gerechtigkeit,
denn wo der Reichtum regiert, ist die Armut nicht weit.
Deutschland geteilt in Arm und Reich,
und keiner da oben sagt: „Wir tragen die Schuld vielleicht.“
Wo der Reichtum regiert, ist die Armut zu Hause,
und das Volk zahlt den Preis – Tag für Tag, ohne Pause.
[Strophe 1]
Armut wächst in den Schatten der Städte,
Tafeln voll, Suppenküchen überfüllt.
Kinderarchen retten, was der Staat längst vergisst,
Hartz‑4‑Aufstocker zählen Münzen, bis der Monat zerbricht.
Kinderarmut – ein Stempel auf kleinen Seelen,
Altersarmut – ein Leben lang geschuftet, doch nichts zum Leben.
Hartz‑4‑Depressionen, Hartz‑4‑Suizide,
ein System, das bricht – und keiner übernimmt die Verantwortung dafür.
[Refrain]
Und die Straßen schreien laut nach Gerechtigkeit,
denn wo der Reichtum regiert, ist die Armut nicht weit.
Deutschland geteilt in Arm und Reich,
und keiner da oben sagt: „Wir tragen die Schuld vielleicht.“
Wo der Reichtum regiert, ist die Armut zu Hause,
und das Volk zahlt den Preis – Tag für Tag, ohne Pause.
[Strophe 2]
Flaschensammler laufen im Neonlicht,
Mülltonnensucher hoffen auf ein kleines Stück Würde.
Bettler, Obdachlose – unsichtbar gemacht,
leben und sterben auf deutschen Straßen,
während die Welt an ihnen vorbeirennt.
Mietwucher frisst die Löhne,
Preiswucher frisst die Hoffnung,
Inflation frisst die Zukunft,
und der Steuerraub frisst das Vertrauen in den Staat.
[Refrain]
Und die Straßen schreien laut nach Gerechtigkeit,
denn wo der Reichtum regiert, ist die Armut nicht weit.
Deutschland geteilt in Arm und Reich,
und keiner da oben sagt: „Wir tragen die Schuld vielleicht.“
Wo der Reichtum regiert, ist die Armut zu Hause,
und das Volk zahlt den Preis – Tag für Tag, ohne Pause.
[Bridge]
Wohlstand für Eliten,
Luxus für Bosse,
Privilegien für Banken, Manager, Finanzkartelle.
Konzerne, Regierungen, Abgeordnete, Beamtenstaat –
alle bedienen sich,
alle profitieren.
Und dann sagen sie:
„Das alles nur zum Wohle des gesamten deutschen Volkes?“
Oder doch eher zum Schaden derer,
die dieses Land tragen –
Arbeitnehmer, Mieter, Kunden, Verbraucher, Steuerzahler.
[Finaler Refrain]
Und die Straßen schreien laut nach Gerechtigkeit,
denn wo der Reichtum regiert, ist die Armut nicht weit.
Deutschland geteilt in Arm und Reich,
doch das Volk erhebt die Stimme –
„Wir tragen die Last – und ihr tragt die Pflicht!“
Wo der Reichtum regiert, ist die Armut zu Hause,
doch wir stehen auf,
wir stehen zusammen,
und wir schweigen nicht mehr.
(Nein! Wir schweigen nicht mehr)
(Wir schweigen nicht mehr)
© Horst Bulla
Song: "Wo der Reichtum regiert" (By Horst Bulla)
Höre mein Lied (Song)
[Verse 1]
Höre mein Lied,
von Kindern, die hungern,
von Müttern, die weinen,
von Vätern, die schuften,
von Menschen, die bettelnd
an Tafeln stehen,
von einsamen Alten
ohne Wasser und Strom,
von Menschen, die schuften
für kargen Lohn,
von Menschen ohne Dach über dem Kopf,
die anderen sitzen auf goldenen Thron.
[Pre-Chorus]
Kein Geld für die unten,
die oben werden reich.
Sie reden und lügen,
wir alle wären gleich.
Kein Volk, das regiert,
solange ein Mensch noch
auf kalten Straßen erfriert.
Demokratie – nur eine Lüge,
als Menschenfalle.
Wie dumm ist das Volk?
Wie dumm du und ich?
Wie dumm sind wir alle?
[Chorus]
Ein Mensch ohne Geld
lebt kein Leben in Würde,
er ist nur Knecht
für all die da oben!
Sie fressen, saufen, lachen
und feiern
auf Volkes Kosten,
die Brut von Geiern!
[Verse 2]
Höre mein Lied,
von Armen und Reichen,
Regierungen, die lügen,
uns alle betrügen,
von reichen Bossen,
die nicht mit dir teilen.
Du sollst nur schuften
und dich noch beeilen,
von Armutsgräbern
hinter der Stadt.
Oh Gott, oh mein Gott,
ich hab es so satt.
[Pre-Chorus]
Kein Geld für die unten,
die oben werden reich.
Sie reden und lügen,
wir alle wären gleich.
Kein Volk, das regiert,
solange ein Mensch noch
auf kalten Straßen erfriert.
Demokratie – nur eine Lüge,
als Menschenfalle.
Wie dumm ist das Volk?
Wie dumm du und ich?
Wie dumm sind wir alle?
[Chorus]
Ein Mensch ohne Geld
lebt kein Leben in Würde,
er ist nur Knecht
für all die da oben.
Sie fressen, saufen, lachen
und feiern
auf Volkes Kosten,
die Brut von Geiern!
[Bridge]
Höre mein Lied,
lass uns Brücken bauen,
eine neue Welt,
für uns alle bestellt.
Kein Arm, kein Reich,
für alle Geld.
Goldene Herzen
statt goldene Mauern,
Menschen voll Freude,
die nicht mehr trauern.
Regierungen und Bosse,
die brauchen wir nicht,
sie rauben unser Geld
und nehmen uns das Licht.
[Final Chorus]
Lasst uns bauen eine neue Welt,
die für alle ist bestellt,
machen Schluss mit Arm und Reich,
machen alle endlich gleich.
Du und ich, wir müssen’s wagen,
packen diese Brut am Kragen,
nehmen ihnen Thron und Macht,
weil das Volk endlich erwacht.
Steht alle auf
und brecht euer Schweigen,
kein Mensch soll länger
Armut, Not und Leid erleiden.
Geht auf den Straßen, durch die Gassen,
und wagt euch endlich, laut zu hassen.
(„laut zu hassen“)
(„laut zu hassen“)
© Horst Bulla
Song: "Höre mein Lied" (By Horst Bulla)
Wacht auf! (Song)
[Strophe 1]
Die Welt, Asien, Nahost,
Deutschland, Europa – wir steh’n am Rand.
Zu lange nur geredet,
zu lange stillgestanden im eigenen Land.
Doch wir haben’s schon erlebt,
wir sah’n Mauern fallen in einer Nacht.
Ein Volk, das aufgestanden ist,
hat gezeigt, was echte Freiheit macht.
[Pre‑Chorus]
Wenn Geschichte sich bewegt,
dann durch Menschen, die nicht schweigen.
Wenn ein Traum im Herzen brennt,
kann er Wirklichkeit erreichen.
[Chorus]
Wacht auf, schweigt nicht,
steht auf für eure Träume.
Für Liebe, für Familie,
für das Glück in euren Räumen.
Veränderung beginnt
mit dem Mut in unsern Händen.
Ein Volk, das sich vereint,
kann die ganze Welt verändern.
[Strophe 2]
Der Fall der DDR,
der Fall der Mauer – er zeigt uns klar:
Ein Volk kann Systeme stürzen,
kann neu beginnen, Jahr für Jahr.
Reformen, Wunder, große Träume,
sie sind möglich, wenn man’s will.
Doch wir brauchen Brüderlichkeit,
und ein Herz, das niemals still.
[Pre‑Chorus]
Wenn Geschichte uns ruft,
dann darf keiner mehr verstummen.
Denn ein Funke reicht oft aus,
und ein Feuer ist entflammt.
[Chorus]
Wacht auf, schweigt nicht,
steht auf für eure Träume.
Für Liebe, für Familie,
für das Glück in euren Räumen.
Veränderung beginnt
mit dem Mut in unsern Händen.
Ein Volk, das sich vereint,
kann die ganze Welt verändern.
[Bridge]
Das große Schweigen muss vergeh’n,
das Wegseh’n und das Stillsteh’n.
Wir tragen Zukunft in uns drin,
wenn wir gemeinsam stärker sind.
[Final Chorus]
Wacht auf, schweigt nicht,
lebt für eure Träume.
Für Liebe, für das Morgen,
für ein Land in neuen Räumen.
Ein Volk, das sich erhebt,
kann die dunkelsten Zeiten wenden.
Denn wer zusammensteht,
kann die ganze Welt verändern.
Wacht auf, das Volk —
muss endlich herrschen und nicht schweigen!
Nicht die, die sich am Volk bereichern,
kein Kanzler, Abgeordneter, Minister...
Lobbyisten, Marionetten, Staatsdiener und der Gleichen.
Das Volk, es muss sich selbst verwalten!
[Outro]
Wacht auf, steht auf —
reformiert, verbiegt und bricht,
verändert unser neues Land
aus Träume und den Mut zum Widerstand
erwächst ein neues schönes Land.
(Wacht auf)
(Nimmt euer Glück und Schicksal in die Hand)
(Wacht endlich auf!)
© Horst Bulla
Song: "Wacht auf!" (By Horst Bulla)
Make Love im grauen Land (Song)
[Strophe 1]
Er kam aus ’nem Land aus Mauern, Beton und Verbot,
doch sein Herz schlug im Takt von Freiheit ohne Not.
Schrieb heimlich Gedichte im Schatten der Nacht,
hat mit Worten gekämpft, wo die Stasi nur lacht.
Ein Rebell mit ’nem Rucksack voll Liebe und Mut,
ein Hippie im Osten — barfuß, wild, frei und Liebe im Blut.
[Pre‑Chorus]
Und seine Eltern sagten leise: „Junge, pass auf dich auf.“
Doch er folgte nur dem Rhythmus, der ihn rief —
Freiheit und Liebe, Straße für Straße, Berg ab und Berg auf.
[Chorus]
Make love, not war — im grauen Land,
er hob die Faust und hielt die Liebe in der Hand.
Macht Liebe, nicht Krieg — rief er in die Nacht,
bis irgendwo ein Funke Freiheit neu entfacht.
Peace — schrieb er an jede Wand,
ein Hippieherz im Niemandsland.
Make love, not war — sein stiller Widerstand.
[Strophe 2]
Er trampt’ durch die DDR, durch Polen, Budapest,
schlief auf Böden, in Wäldern, wo man ihn lässt.
Wilde Partys im Untergrund, Rauch in der Luft,
Küsse im Flur, Freiheit im Duft.
Er liebte das Leben, als wär’s nur gelieh’n,
und überall ließ er ein Stück Seele zieh’n.
[Pre‑Chorus]
Doch seine Eltern flüsterten: „Junge, du bist zu laut.“
Er lächelte nur müde, denn er wusste:
Wer schweigt, hat längst aufgegeben, wurd’ seiner Seele beraubt.
[Chorus]
Make love, not war — im grauen Land,
er hob die Faust und hielt die Liebe in der Hand.
Macht Liebe, nicht Krieg — rief er in die Nacht,
bis irgendwo ein Funke Freiheit neu entfacht.
Peace — schrieb er an jede Wand,
ein Hippieherz im Niemandsland.
Make love, not war — sein stiller Widerstand.
[Bridge]
Und wenn die Mauern ihn drückten,
schrieb er sich frei,
ließ die Worte wie Vögel
durch die Mauern zieh’n.
Er war Dichter, Rebell,
war ein Kind seiner Zeit —
doch im Herzen blieb er
ein Liebender, frei in der Seele, zu jeder Zeit.
[Chorus]
Make love, not war — im grauen Land,
er hielt die Liebe wie ’ne Fackel in der Hand.
Macht Liebe, nicht Krieg — sein Ruf im Wind,
für jeden Träumer, der im Dunkeln beginnt.
Peace — ein Echo, das niemals vergeht,
weil seine Freiheit in seine Zeilen weiterlebt.
Make love, not war — sein Herz hat’s gelebt.
[Final-Chorus]
Und wenn er heute sieht —
was in diesem freien, neuen Land, heute geschieht.
Dann weiß er, die Demokratie —
ist genauso verlogen, wie ihre verlogene Politik.
Make love, not war — hört auf zu lügen, verlogene Republik!
Make love, not war — kein Arm, kein Reich und kein Profit!
(Keine Eliten, keine Bosse, keine Privilegien und fetten Diäten)
Make love, not war — macht endlich, für die Menschen, menschliche Politik!
Make love, not politics!
Macht Liebe, nicht verlogene Politik!
Make love, not politics!
© Horst Bulla
Song: "Make Love im grauen Land" (By Horst Bulla)
Ach, warum sind wir so dumm (Song)
[Strophe 1]
Hungerlohn… und Armutsrente…
für ein Leben voller Pflicht.
Jede Schicht ein neuer Schatten,
und der Betrug… er endet nicht.
Das Volk, es nickt… und lächelt weiter,
schüttelt brav die Hände still.
Doch tief im Bauch… da gärt die Frage,
ob das so weitergehen will.
(Das verlogene… dreckige Spiel)
[Refrain]
Ach… warum sind wir so dumm.
(Why we so damn dumb…)
Warum tragen wir die Lasten,
die uns brechen… Stück für Stück.
Ach… warum sind wir so dumm.
(Tell me… why we so dumb…)
Wir könnten Berge heben,
doch wir bleiben… im Staub zurück.
(Bleiben stumm… und schweigen)
[Strophe 2]
Banker… Bosse… und der Staat…
sie zählen Gold, wir zählen Wunden.
Sie reden groß von „Chancen“…
doch wir haben nur —
Staub und Dreck gefunden.
(Nur Staub und Dreck)
Sie lassen uns in Armut leben,
nehmen Kraft und letzten Mut.
Und bringen uns am Ende
arm ins Grab… im kalten Blut.
(Ohne Herz… mit gebrochener Seele)
[Refrain]
Ach… warum sind wir so dumm.
(Why we bow our heads…)
Warum schlucken wir den Staub,
den sie uns täglich geben.
Ach… warum sind wir so dumm.
(Why we let ’em rule our livin’…)
Wir könnten Feuer sein,
doch wir verlöschen… im System.
(Bleiben stumm… und schweigen)
[Bridge]
Lasst uns endlich etwas ändern…
sonst frisst uns dieser Gram.
Und ich dreh mich… voller Zorn…
in meinem Armutsgrabe um.
Denn wer im Staub geboren wird,
der weiß… wie bitter Freiheit schmeckt.
(Wie Wut… die Seele frisst)
[Final‑Refrain]
Ach… warum waren wir so dumm.
(No more… no more…)
Heute bricht der alte Bann.
Wir stehen auf aus Staub und Dunkel,
und fangen endlich… leben an.
(Wir stehen auf aus Dreck und Schweigen)
(Und fangen endlich… leben an)
© Horst Bulla
Song: "Ach, warum sind wir so dumm" (By Horst Bulla)