Songs/Songtexte von Horst Bulla
Horst Bulla, deutscher Freidenker, Dichter und Autor.
Wenn das Volk durch die Gassen schreit (Protestsong)
[Strophe 1]
In den Straßen liegen Schatten, die kein Morgenlicht mehr kennt,
Kinder stehen an den Tafeln, weil ihr Hunger niemals pennt.
Alte zählen ihre Münzen, doch der Monat ist zu lang,
und im Amt sitzt ein System, das sie bricht — Stück für Stück, Jahr für Jahr, lebenslang.
Mütter tragen leere Tüten, Väter schweigen ihren Schmerz,
Hartz‑4‑Briefe wie Fesseln, schwer wie Steine auf dem Herz.
Und die Bosse füllen Kassen, während wir die Reste zählen,
und die Eliten trinken Sekt — auf das Volk, das sie bestehlen.
[Strophe 2]
Da sind Bettler an den Brücken, da sind Kinder in den Archen,
da sind Flaschensammler nachts, die durch die kalten Straßen marschieren.
Da sind Menschen an Suppenküchen, die mal Träume hatten, groß,
doch der Preiswucher frisst Löhne, und der Mietwucher frisst das Dach überm Kopf.
Da sind Obdachlose im Winter, die der Frost im Schlaf umarmt,
da sind Mülltonnensucher, deren Würde längst verarmt.
Und am Rand der großen Städte, wo kein Kameralicht mehr steht,
liegen Armutsgräber stumm — weil niemand ihren Namen trägt.
[Refrain]
Und das Volk ruft, das Volk schreit,
durch die Straßen, durch die Gassen dieser Zeit.
Gerechtigkeit — wir wollen leben, nicht nur überleben,
wir wollen Mensch sein, nicht nur Akten in Behördenregalen kleben.
Und das Volk ruft, das Volk schreit,
bis die Mauer aus Schweigen endlich zerreißt.
Gerechtigkeit — für die, die niemand sieht,
für die, die fallen, während oben einer verdient.
[Strophe 3]
Regierungen zählen Zahlen, doch sie zählen keine Tränen,
sie reden von Reformen, doch sie meinen nur ihr eigenes Lehnen.
Sie bauen goldene Paläste aus den Steuern unsrer Not,
und sie nennen es Verwaltung — doch es ist Verrat am Brot.
Sie feiern ihre Diäten, ihre Boni, ihre Macht,
während unten ganze Leben in der Dunkelheit verbracht.
Doch ein Funke wird zur Flamme, wenn die Masse sich erhebt,
und ein Schrei wird zur Bewegung, wenn das Volk zusammensteht.
[Final-Refrain]
Und das Volk ruft, das Volk schreit,
durch die Straßen, durch die Gassen dieser Zeit.
Gerechtigkeit — für die Kinder, die frieren,
für die Alten, die kämpfen, für die, die verlieren.
Und das Volk ruft, das Volk schreit,
bis die Kälte der Welt endlich weicht.
Gerechtigkeit — für die, die niemand hört,
für die, die leben wollen, bevor ihr Leben stirbt.
© Horst Bulla
Protest-Song: "Wenn das Volk durch die Gassen schreit" (Lyrics by Horst Bulla)
Robin Hood für die Welt (Song)
Song: "Robin Hood für die Welt" (By Horst Bulla)
Ich habe einen Traum (Song)
[Intro]
Ich habe einen Traum
Einen Traum von einer besseren …
einer schöneren Welt:
[Strophe 1]
Eine Welt, in der es keine Armut mehr gibt.
Eine Welt, in der es keinen Reichtum mehr gibt.
Eine Welt, in der alle Menschen in Wohlstand leben.
Eine Welt, in der das Geld für alle reicht ...
weil es weder Arm noch Reich gibt.
Weil es für jeden Menschen einen gleich großen Anteil gibt.
(Refrain]
Eine Welt, in der unsere Erde, Mensch, Tier, Natur und Umwelt
nicht mehr aus Hab- und Machtgier von Eliten, Banken,
Monopolen, Konzernen, von Regierungen, die ihnen dabei helfen,
ausgebeutet, zerstört und vernichtet wird.
Eine Welt ohne Kriege.
Eine Welt, in der Menschen nicht flüchten müssen …
vor Armut, Hunger, Not, Klimakatastrophen oder Krieg.
[Strophe 2]
Eine Welt ohne Hass, ohne Neid, ohne Arglist, Lügen und Täuschung.
Eine Welt ohne Rassismus, ohne Völkerhass, ohne Völkermord.
Eine Welt ohne Lügenpolitik, ohne korrupte und egoistische Politiker.
Eine Welt ohne Zwangs-GEZ, ohne Pkw-Maut.
Eine Welt ohne dreisten Steuerraub am Bürger.
[Strophe 3]
Eine Welt ohne Regierungen, die sich selbst bereichern ...
während ihr eigenes Volk in Ungleichheit in Armut geteilt in Arm
und Reich lebt.
Eine Welt ohne Kinderarmut, ohne Armutsrentner.
Eine Welt ohne Leiharbeitssklaven, ohne Hartz-4-Almosenempfänger.
Eine Welt ohne Obdachlose, ohne Bettler, ohne Armutskriminalität.
[Bridge]
Eine Welt ohne Suppenküchen, Tafeln, Kleiderkammern, Soziale Kaufhäuser.
Eine Welt ohne entwürdigende Hungerrenten, Hungerlöhne und Hartz-4.
Eine Welt, in der es keine Ausbeutung der Arbeitnehmer, Kunden, Verbraucher
und Mieter gibt.
Eine Welt ohne Preis- und Mietwucher.
[Strophe 4]
Eine Welt, in der Kultur, Freizeit, Urlaub, gutes Essen und Wohnung
nicht nur ein Luxus für wenige Auserwählte, Eliten, Regierungen, Politiker,
Superreiche und Reiche sind.
Eine Welt ohne Privilegien, Rang oder Sonderstatus für Eliten, Regierungen,
Politiker, Reiche und Superreiche.
Eine Welt ohne staatlich bevormundete und entrechtete Bürger.
[Finaler Refrain]
Eine Welt, in der endlich alle Menschen gleich sind …
Eine Welt, in der der Mensch endlich wieder Mensch sein darf!
© Horst Bulla
Song: "Ich habe einen Traum" (Interpret: Blaustahl1, Liedtext: Horst Bulla)
Warum stirbst du endlich nicht? (Song/Remake)
[Strophe 1]
Morsch sind deine alten Knochen,
von der Arbeit fast zerbrochen.
Ach du armer Wicht —
warum stirbst du endlich nicht?
Essen‑Tafeln, Kleiderkammern,
1‑Euro‑Jobs und unbezahlte Praktika,
alles ist doch „für dich da“.
Ach du armer Wicht —
warum stirbst du endlich nicht?
[Strophe 2]
Tust auf deine Rechte pochen,
erst Hartz‑4 und Mindestlohn,
dann noch dreist auf Rente hoffen.
Armutsrente reicht dir nicht?
Ach du armer Wicht —
warum stirbst du endlich nicht?
Was hast du denn noch zu klagen,
willst auch was vom Reichtum haben,
dich an unsre Tische laben?
Vielleicht noch unsers Gleichen sein?
Nein — wir lassen dich nicht rein!
Ach du armer Wicht —
warum stirbst du endlich nicht?
[Bridge]
Bin ich auch ein armer Wicht,
doch der Tod kriegt mich noch nicht.
Soll er erst die „Oben“ holen,
die mein Tod schon längst befohlen.
Per Gesetz die Rente rauf —
arme Wichte gehen drauf!
[Chorus]
Ach du armer Wicht,
warum stirbst du endlich nicht?
So klingt’s von oben, kalt und schlicht,
doch ich brech’ nicht.
Nein, — ich breche nicht!
[Final-Chorus]
Ach du armer Wicht,
warum stirbst du endlich nicht?
Nein, ich brech’ nicht —
ich bleibe aufrecht stehn.
Will euren Untergang noch sehn!
Das Volk, es wird euch alle jagen
aus euren goldenen Palästen.
Gerechtigkeit, werden wir erfahren
nach langer Trauer, Wut und Hass!
Und jubelnd werden wir dann singen:
Der Mensch, — wird endlich wieder Mensch!
(Wieder Mensch)
(Wieder Mensch)
Der Mensch, — wird endlich wieder Mensch!
(Wieder Mensch)
(Wieder Mensch)
© Horst Bulla
Song: "Warum stirbst du endlich nicht?" (By Horst Bulla)
Die Demokratie des Sterbens (Song/Remake)
[Strophe 1]
Vor der Rente sollen wir sterben,
nur in einem schlichten Sarg.
Ohne Ehre, ohne Würde,
denn so was zahlt nicht Vater Staat.
Nur Staates Diener sterben voller Ehre,
da zahlt der Staat ohne Gezerre.
Ein großer Stein, ein glänzend Sarg,
ein Meer von Blumen und von Kränzen.
Die Gäste viel, die Reden lang,
denn prunkvoll muss es für sie sein.
Nur Arme sterben ganz allein.
[Chore]
Vor der Rente sollen wir sterben,
ohne Würde, ohne Sarg aus Stein.
Nur Staates Diener sterben voller Ehre —
doch Arme sterben ganz allein.
Ein Meer von Kränzen für die Herren,
für uns nur Stille, kalt und klein.
Nur Staates Diener sterben voller Ehre —
doch Arme sterben ganz allein.
[Strophe 2]
Ein schlichter Sarg, kein großes Zeichen,
kein letzter Gruß, kein stiller Klang.
Nur Staates Diener kriegen Würde,
ihr Abschied prunkvoll, laut und lang.
Wir aber gehen ohne Worte,
kein Kranz, kein Stein, kein letzter Schein.
Nur Staates Diener sterben voller Ehre —
doch Arme sterben ganz allein.
[Chore]
Vor der Rente sollen wir sterben,
ohne Würde, ohne Sarg aus Stein.
Nur Staates Diener sterben voller Ehre —
doch Arme sterben ganz allein.
Ein Meer von Kränzen für die Herren,
für uns nur Stille, kalt und klein.
Nur Staates Diener sterben voller Ehre —
doch Arme sterben ganz allein.
[Outro]
Ein großer Stein, ein glänzend Sarg,
ein Meer von Blumen, hell und rein.
Doch was wir kriegen, bleibt nur Schweigen —
und Arme sterben ganz allein.
[Final-Chore]
Tausende Armutsgräber ohne Namen,
Steuern gezahlt für Regierungsgehälter.
Fette Diäten in ihre Rachen gestopft,
in Armut leben, in Armut sterben —
das ist Demokratie, verlogen und ohne Dank.
In Armut leben, in Armut sterben,
Danke Demokratie, unser Vaterland.
(Demokratie, verlogen und ohne Dank)
(Demokratie, verlogen und ohne Dank)
© Horst Bulla
Song: "Die Demokratie des Sterbens" (By Horst Bulla)
Der reiche Mann (Song/Remake)
[Strophe 1]
Der reiche Mann,
er hat’s nicht leicht.
Denn wenn das Volk
ihm stünde gleich.
Wär’ all sein Glanz,
sein goldenes Leben
nur Staub, vergänglich,
ohne Macht, die ihm gegeben.
[Refrain]
Was hätt’ er dann
noch für ein Leben?
Müsst’ er dem Volk
etwas abgeben…
Denn all sein Gold
kommt aus den Armen —
aus ihrem Fleiß,
aus ihren Narben.
[Strophe 2]
Er lebt davon,
dass andre schuften,
dass viele hungern,
nach Armut duften.
Er fürchtet nur,
dass eines Tages
das Volk erkennt
die ungerechte Lage.
[Refrain]
Was hätt’ er dann
noch für ein Leben?
Müsst’ er dem Volk
etwas abgeben…
Denn Reichtum wächst
aus Blut und Fleiß, von fremden Händen —
und fällt, sobald
"die Armen’" es endlich wenden.
[Bridge]
Die Mächt’gen zittern,
Regierungen schweigen —
denn Gleichheit lässt
die Kronen, nicht mehr steigen.
[Final‑Refrain]
Was hätt’ er dann
noch für ein Leben?
Müsst’ er dem Volk
etwas abgeben…
Die Angst vor Recht
und Gleichheit brennt —
weil Reichtum fällt,
wenn das Volk, die Ungerechtigkeit erkennt.
(Die Ungerechtigkeit erkennt)
(Die Ungerechtigkeit erkennt)
© Horst Bulla
Song: "Der reiche Mann" (By Horst Bulla)
Ich habe einen Traum (Song/Remake)
[Strophe 1]
Ich hab’ einen Traum, tief in der Brust,
von einer Welt, die uns nicht länger bricht.
Wo keiner hungert nach Gerechtigkeit,
und keiner mehr im Dunkeln spricht.
Kein Gold, das trennt, kein Thron, für Geld,
kein Mensch, der unter Last zerbricht.
Ein Leben, das für alle reicht,
und keiner bleibt zurück im Nichts.
[Pre‑Chorus]
Ich seh’ die Flammen in der Ferne,
sie brennen hell, sie brennen klar.
Ein Funken Hoffnung in der Asche,
und ich weiß: Wir sind so nah.
[Chorus)
Ich habe einen Traum von einer freien Welt,
wo kein Herz mehr friert und kein Mensch mehr fällt.
Wo Liebe lauter schreit als Macht und Gier,
und wir endlich wieder Mensch sein dürfen — hier.
Ich habe einen Traum, der durch die Nächte schreit,
der Mauern sprengt und durch die Schatten gleit’.
Eine Welt, die uns gehört, nicht nur ein paar,
und ich glaub’ daran — es wird einmal wahr.
[Strophe 2)
Ich träume von Straßen ohne Angst,
von Ländern ohne Blut und Leid.
Von Kindern, die in Frieden wachsen,
und Alten, die nicht einsam schreien.
Von Arbeit, die nicht Ketten schmiedet,
von Würde, die nicht untergeht.
Von Menschen, die sich wieder finden,
und einer Erde, die noch steht.
[Pre‑Chorus]
Ich seh’ die Flammen in der Ferne,
sie brennen hell, sie brennen klar.
Ein Funken Hoffnung in der Asche,
und ich weiß: Wir sind so nah.
[Chorus]
Ich habe einen Traum von einer freien Welt,
wo kein Herz mehr friert und kein Mensch mehr fällt.
Wo Liebe lauter schreit als Macht und Gier,
und wir endlich wieder Mensch sein dürfen — hier.
Ich habe einen Traum, der durch die Nächte schreit,
der Mauern sprengt und durch die Schatten gleit’.
Eine Welt, die uns gehört, nicht nur ein paar,
und ich glaub’ daran — es wird einmal wahr.
[Bridge]
Und wenn sie sagen, wir sind Träumer,
dann schrei’n wir laut: „Wir träumen frei!“
Denn jede Revolution beginnt
mit einem Herz, das nicht mehr schweigt.
Wir sind die Stimmen dieser Erde,
wir sind der Sturm nach langer Zeit.
Solang wir träumen, sind wir viele —
und aus Träumen wird Realität.
[Final Chorus]
Ich habe einen Traum von einer freien Welt,
wo kein Herz mehr friert und kein Mensch mehr fällt.
Wo Liebe lauter schreit als Macht und Gier,
und wir endlich wieder Mensch sein dürfen — hier.
Ich habe einen Traum, und er trägt uns weit,
durch jede Dunkelheit, durch jeden Streit.
Eine Welt, die uns gehört, nicht nur ein paar —
und ich glaub’ daran…
ja, ich glaub’ daran…
es wird einmal wahr.
© Horst Bulla
Song: "Ich habe einen Traum" (By Horst Bulla)
Wo der Reichtum regiert (Song)
[Refrain]
Und die Straßen schreien laut nach Gerechtigkeit,
denn wo der Reichtum regiert, ist die Armut nicht weit.
Deutschland geteilt in Arm und Reich,
und keiner da oben sagt: „Wir tragen die Schuld vielleicht.“
Wo der Reichtum regiert, ist die Armut zu Hause,
und das Volk zahlt den Preis – Tag für Tag, ohne Pause.
[Strophe 1]
Armut wächst in den Schatten der Städte,
Tafeln voll, Suppenküchen überfüllt.
Kinderarchen retten, was der Staat längst vergisst,
Hartz‑4‑Aufstocker zählen Münzen, bis der Monat zerbricht.
Kinderarmut – ein Stempel auf kleinen Seelen,
Altersarmut – ein Leben lang geschuftet, doch nichts zum Leben.
Hartz‑4‑Depressionen, Hartz‑4‑Suizide,
ein System, das bricht – und keiner übernimmt die Verantwortung dafür.
[Refrain]
Und die Straßen schreien laut nach Gerechtigkeit,
denn wo der Reichtum regiert, ist die Armut nicht weit.
Deutschland geteilt in Arm und Reich,
und keiner da oben sagt: „Wir tragen die Schuld vielleicht.“
Wo der Reichtum regiert, ist die Armut zu Hause,
und das Volk zahlt den Preis – Tag für Tag, ohne Pause.
[Strophe 2]
Flaschensammler laufen im Neonlicht,
Mülltonnensucher hoffen auf ein kleines Stück Würde.
Bettler, Obdachlose – unsichtbar gemacht,
leben und sterben auf deutschen Straßen,
während die Welt an ihnen vorbeirennt.
Mietwucher frisst die Löhne,
Preiswucher frisst die Hoffnung,
Inflation frisst die Zukunft,
und der Steuerraub frisst das Vertrauen in den Staat.
[Refrain]
Und die Straßen schreien laut nach Gerechtigkeit,
denn wo der Reichtum regiert, ist die Armut nicht weit.
Deutschland geteilt in Arm und Reich,
und keiner da oben sagt: „Wir tragen die Schuld vielleicht.“
Wo der Reichtum regiert, ist die Armut zu Hause,
und das Volk zahlt den Preis – Tag für Tag, ohne Pause.
[Bridge]
Wohlstand für Eliten,
Luxus für Bosse,
Privilegien für Banken, Manager, Finanzkartelle.
Konzerne, Regierungen, Abgeordnete, Beamtenstaat –
alle bedienen sich,
alle profitieren.
Und dann sagen sie:
„Das alles nur zum Wohle des gesamten deutschen Volkes?“
Oder doch eher zum Schaden derer,
die dieses Land tragen –
Arbeitnehmer, Mieter, Kunden, Verbraucher, Steuerzahler.
[Finaler Refrain]
Und die Straßen schreien laut nach Gerechtigkeit,
denn wo der Reichtum regiert, ist die Armut nicht weit.
Deutschland geteilt in Arm und Reich,
doch das Volk erhebt die Stimme –
„Wir tragen die Last – und ihr tragt die Pflicht!“
Wo der Reichtum regiert, ist die Armut zu Hause,
doch wir stehen auf,
wir stehen zusammen,
und wir schweigen nicht mehr.
(Nein! Wir schweigen nicht mehr)
(Wir schweigen nicht mehr)
© Horst Bulla
Song: "Wo der Reichtum regiert" (By Horst Bulla)
Höre mein Lied (Song)
[Verse 1]
Höre mein Lied,
von Kindern, die hungern,
von Müttern, die weinen,
von Vätern, die schuften,
von Menschen, die bettelnd
an Tafeln stehen,
von einsamen Alten
ohne Wasser und Strom,
von Menschen, die schuften
für kargen Lohn,
von Menschen ohne Dach über dem Kopf,
die anderen sitzen auf goldenen Thron.
[Pre-Chorus]
Kein Geld für die unten,
die oben werden reich.
Sie reden und lügen,
wir alle wären gleich.
Kein Volk, das regiert,
solange ein Mensch noch
auf kalten Straßen erfriert.
Demokratie – nur eine Lüge,
als Menschenfalle.
Wie dumm ist das Volk?
Wie dumm du und ich?
Wie dumm sind wir alle?
[Chorus]
Ein Mensch ohne Geld
lebt kein Leben in Würde,
er ist nur Knecht
für all die da oben!
Sie fressen, saufen, lachen
und feiern
auf Volkes Kosten,
die Brut von Geiern!
[Verse 2]
Höre mein Lied,
von Armen und Reichen,
Regierungen, die lügen,
uns alle betrügen,
von reichen Bossen,
die nicht mit dir teilen.
Du sollst nur schuften
und dich noch beeilen,
von Armutsgräbern
hinter der Stadt.
Oh Gott, oh mein Gott,
ich hab es so satt.
[Pre-Chorus]
Kein Geld für die unten,
die oben werden reich.
Sie reden und lügen,
wir alle wären gleich.
Kein Volk, das regiert,
solange ein Mensch noch
auf kalten Straßen erfriert.
Demokratie – nur eine Lüge,
als Menschenfalle.
Wie dumm ist das Volk?
Wie dumm du und ich?
Wie dumm sind wir alle?
[Chorus]
Ein Mensch ohne Geld
lebt kein Leben in Würde,
er ist nur Knecht
für all die da oben.
Sie fressen, saufen, lachen
und feiern
auf Volkes Kosten,
die Brut von Geiern!
[Bridge]
Höre mein Lied,
lass uns Brücken bauen,
eine neue Welt,
für uns alle bestellt.
Kein Arm, kein Reich,
für alle Geld.
Goldene Herzen
statt goldene Mauern,
Menschen voll Freude,
die nicht mehr trauern.
Regierungen und Bosse,
die brauchen wir nicht,
sie rauben unser Geld
und nehmen uns das Licht.
[Final Chorus]
Lasst uns bauen eine neue Welt,
die für alle ist bestellt,
machen Schluss mit Arm und Reich,
machen alle endlich gleich.
Du und ich, wir müssen’s wagen,
packen diese Brut am Kragen,
nehmen ihnen Thron und Macht,
weil das Volk endlich erwacht.
Steht alle auf
und brecht euer Schweigen,
kein Mensch soll länger
Armut, Not und Leid erleiden.
Geht auf den Straßen, durch die Gassen,
und wagt euch endlich, laut zu hassen.
(„laut zu hassen“)
(„laut zu hassen“)
© Horst Bulla
Song: "Höre mein Lied" (By Horst Bulla)
Wacht auf! (Song)
[Strophe 1]
Die Welt, Asien, Nahost,
Deutschland, Europa – wir steh’n am Rand.
Zu lange nur geredet,
zu lange stillgestanden im eigenen Land.
Doch wir haben’s schon erlebt,
wir sah’n Mauern fallen in einer Nacht.
Ein Volk, das aufgestanden ist,
hat gezeigt, was echte Freiheit macht.
[Pre‑Chorus]
Wenn Geschichte sich bewegt,
dann durch Menschen, die nicht schweigen.
Wenn ein Traum im Herzen brennt,
kann er Wirklichkeit erreichen.
[Chorus]
Wacht auf, schweigt nicht,
steht auf für eure Träume.
Für Liebe, für Familie,
für das Glück in euren Räumen.
Veränderung beginnt
mit dem Mut in unsern Händen.
Ein Volk, das sich vereint,
kann die ganze Welt verändern.
[Strophe 2]
Der Fall der DDR,
der Fall der Mauer – er zeigt uns klar:
Ein Volk kann Systeme stürzen,
kann neu beginnen, Jahr für Jahr.
Reformen, Wunder, große Träume,
sie sind möglich, wenn man’s will.
Doch wir brauchen Brüderlichkeit,
und ein Herz, das niemals still.
[Pre‑Chorus]
Wenn Geschichte uns ruft,
dann darf keiner mehr verstummen.
Denn ein Funke reicht oft aus,
und ein Feuer ist entflammt.
[Chorus]
Wacht auf, schweigt nicht,
steht auf für eure Träume.
Für Liebe, für Familie,
für das Glück in euren Räumen.
Veränderung beginnt
mit dem Mut in unsern Händen.
Ein Volk, das sich vereint,
kann die ganze Welt verändern.
[Bridge]
Das große Schweigen muss vergeh’n,
das Wegseh’n und das Stillsteh’n.
Wir tragen Zukunft in uns drin,
wenn wir gemeinsam stärker sind.
[Final Chorus]
Wacht auf, schweigt nicht,
lebt für eure Träume.
Für Liebe, für das Morgen,
für ein Land in neuen Räumen.
Ein Volk, das sich erhebt,
kann die dunkelsten Zeiten wenden.
Denn wer zusammensteht,
kann die ganze Welt verändern.
Wacht auf, das Volk —
muss endlich herrschen und nicht schweigen!
Nicht die, die sich am Volk bereichern,
kein Kanzler, Abgeordneter, Minister...
Lobbyisten, Marionetten, Staatsdiener und der Gleichen.
Das Volk, es muss sich selbst verwalten!
[Outro]
Wacht auf, steht auf —
reformiert, verbiegt und bricht,
verändert unser neues Land
aus Träume und den Mut zum Widerstand
erwächst ein neues schönes Land.
(Wacht auf)
(Nimmt euer Glück und Schicksal in die Hand)
(Wacht endlich auf!)
© Horst Bulla
Song: "Wacht auf!" (By Horst Bulla)
Make Love im grauen Land (Song)
[Strophe 1]
Er kam aus ’nem Land aus Mauern, Beton und Verbot,
doch sein Herz schlug im Takt von Freiheit ohne Not.
Schrieb heimlich Gedichte im Schatten der Nacht,
hat mit Worten gekämpft, wo die Stasi nur lacht.
Ein Rebell mit ’nem Rucksack voll Liebe und Mut,
ein Hippie im Osten — barfuß, wild, frei und Liebe im Blut.
[Pre‑Chorus]
Und seine Eltern sagten leise: „Junge, pass auf dich auf.“
Doch er folgte nur dem Rhythmus, der ihn rief —
Freiheit und Liebe, Straße für Straße, Berg ab und Berg auf.
[Chorus]
Make love, not war — im grauen Land,
er hob die Faust und hielt die Liebe in der Hand.
Macht Liebe, nicht Krieg — rief er in die Nacht,
bis irgendwo ein Funke Freiheit neu entfacht.
Peace — schrieb er an jede Wand,
ein Hippieherz im Niemandsland.
Make love, not war — sein stiller Widerstand.
[Strophe 2]
Er trampt’ durch die DDR, durch Polen, Budapest,
schlief auf Böden, in Wäldern, wo man ihn lässt.
Wilde Partys im Untergrund, Rauch in der Luft,
Küsse im Flur, Freiheit im Duft.
Er liebte das Leben, als wär’s nur gelieh’n,
und überall ließ er ein Stück Seele zieh’n.
[Pre‑Chorus]
Doch seine Eltern flüsterten: „Junge, du bist zu laut.“
Er lächelte nur müde, denn er wusste:
Wer schweigt, hat längst aufgegeben, wurd’ seiner Seele beraubt.
[Chorus]
Make love, not war — im grauen Land,
er hob die Faust und hielt die Liebe in der Hand.
Macht Liebe, nicht Krieg — rief er in die Nacht,
bis irgendwo ein Funke Freiheit neu entfacht.
Peace — schrieb er an jede Wand,
ein Hippieherz im Niemandsland.
Make love, not war — sein stiller Widerstand.
[Bridge]
Und wenn die Mauern ihn drückten,
schrieb er sich frei,
ließ die Worte wie Vögel
durch die Mauern zieh’n.
Er war Dichter, Rebell,
war ein Kind seiner Zeit —
doch im Herzen blieb er
ein Liebender, frei in der Seele, zu jeder Zeit.
[Chorus]
Make love, not war — im grauen Land,
er hielt die Liebe wie ’ne Fackel in der Hand.
Macht Liebe, nicht Krieg — sein Ruf im Wind,
für jeden Träumer, der im Dunkeln beginnt.
Peace — ein Echo, das niemals vergeht,
weil seine Freiheit in seine Zeilen weiterlebt.
Make love, not war — sein Herz hat’s gelebt.
[Final-Chorus]
Und wenn er heute sieht —
was in diesem freien, neuen Land, heute geschieht.
Dann weiß er, die Demokratie —
ist genauso verlogen, wie ihre verlogene Politik.
Make love, not war — hört auf zu lügen, verlogene Republik!
Make love, not war — kein Arm, kein Reich und kein Profit!
(Keine Eliten, keine Bosse, keine Privilegien und fetten Diäten)
Make love, not war — macht endlich, für die Menschen, menschliche Politik!
Make love, not politics!
Macht Liebe, nicht verlogene Politik!
Make love, not politics!
© Horst Bulla
Song: "Make Love im grauen Land" (By Horst Bulla)
Ach, warum sind wir so dumm (Song)
[Strophe 1]
Hungerlohn… und Armutsrente…
für ein Leben voller Pflicht.
Jede Schicht ein neuer Schatten,
und der Betrug… er endet nicht.
Das Volk, es nickt… und lächelt weiter,
schüttelt brav die Hände still.
Doch tief im Bauch… da gärt die Frage,
ob das so weitergehen will.
(Das verlogene… dreckige Spiel)
[Refrain]
Ach… warum sind wir so dumm.
(Why we so damn dumb…)
Warum tragen wir die Lasten,
die uns brechen… Stück für Stück.
Ach… warum sind wir so dumm.
(Tell me… why we so dumb…)
Wir könnten Berge heben,
doch wir bleiben… im Staub zurück.
(Bleiben stumm… und schweigen)
[Strophe 2]
Banker… Bosse… und der Staat…
sie zählen Gold, wir zählen Wunden.
Sie reden groß von „Chancen“…
doch wir haben nur —
Staub und Dreck gefunden.
(Nur Staub und Dreck)
Sie lassen uns in Armut leben,
nehmen Kraft und letzten Mut.
Und bringen uns am Ende
arm ins Grab… im kalten Blut.
(Ohne Herz… mit gebrochener Seele)
[Refrain]
Ach… warum sind wir so dumm.
(Why we bow our heads…)
Warum schlucken wir den Staub,
den sie uns täglich geben.
Ach… warum sind wir so dumm.
(Why we let ’em rule our livin’…)
Wir könnten Feuer sein,
doch wir verlöschen… im System.
(Bleiben stumm… und schweigen)
[Bridge]
Lasst uns endlich etwas ändern…
sonst frisst uns dieser Gram.
Und ich dreh mich… voller Zorn…
in meinem Armutsgrabe um.
Denn wer im Staub geboren wird,
der weiß… wie bitter Freiheit schmeckt.
(Wie Wut… die Seele frisst)
[Final‑Refrain]
Ach… warum waren wir so dumm.
(No more… no more…)
Heute bricht der alte Bann.
Wir stehen auf aus Staub und Dunkel,
und fangen endlich… leben an.
(Wir stehen auf aus Dreck und Schweigen)
(Und fangen endlich… leben an)
© Horst Bulla
Song: "Ach, warum sind wir so dumm" (By Horst Bulla)
Arme Kinder spielen anders (Song)
Arme Kinder spielen anders,
(„Anders… weil der Hunger bleibt…“)
wenn der Magen ständig knurrt,
(„Knurrt so laut… die Welt hört’s nicht…“)
weil es wieder…
nur eine dünne Suppe gab.
(„Nur ein Topf… für ein Leben…“)
Arme Kinder spielen anders,
(„Anders… weil die Würde fällt…“)
wenn Hartz‑4 heißt…
an der Armutstafel stehen.
(„Tafel stehen… Kopf gesenkt…“)
Und sich dafür noch zu schämen.
(„Scham im Herz… Scham im Blick…“)
Arme Kinder spielen anders,
(„Anders… ohne Weihnachtslicht…“)
wenn der Weihnachtsmann nicht kommt,
(„Kein Geschenk… kein warmes Wort…“)
weil Hartz‑4 für Kinderträume
kein Geld und Platz für Träume hat.
(„Keine Träume… kein tröstend Ort…“)
Arme Kinder spielen anders,
(„Anders… weil kein Staat sie sieht…“)
ihre Tränen sieht kein Staat.
(„Keiner zählt… was wirklich wehtut…“)
Staates Kinder leben im Reichtum.
(„Goldne Wege… goldne Türen…“)
gute Schulen, gutes Leben…
reichlich Essen auf dem Tisch.
(„Volle Teller… leere Herzen…“)
Luxus, große Autos, große Villen,
Taschen niemals ohne Geld.
(„Immer voll… immer mehr…“)
Glimmer, Glanz in ihrem Leben –
(„Glanz von Anfang… Glanz bis Schluss…“)
von Geburt, bis ihren Tod.
(„Goldne Wiege… goldnes Grab…“)
Armuts‑Leben, Armutsgräber,
(„Kalter Stein… kalter Boden…“)
Armutstafel Schlange stehen,
(„Lange Reihen… leere Taschen…“)
kein Geld für kleine,
große Wünsche…
(„Wünsche klein… Träume groß…“)
das werden sie niemals verstehen.
(„Nie verstanden… nie gesehen…“)
Arme Kinder spielen anders,
(„Anders… wo der Hunger wohnt…“)
in den Ländern Hungersnot –
(„Leere Felder… leere Nächte…“)
weil der Reichtum dieser Welt,
für Eliten, Bosse, für Regierungen
ist bestellt.
(„Alles oben… nichts für unten…“)
Arme Kinder spielen anders,
(„Anders… wenn die Kriege brennen…“)
wenn die Kriege maßlos toben,
(„Bomben fallen… Kinder fliehen…“)
für Ressourcen, Bodenschätze,
für neues Land, Profit und Macht.
(„Gier regiert… Mensch verliert…“)
Regierungen schamlos lügen…
(„Frieden sagen… Feuer meinen…“)
von Kriegen für den Frieden,
von bösen Diktatoren,
die sie das Handwerk legen müssen.
(„Große Worte… kleine Wahrheit…“)
Arme Kinder spielen anders,
(„Anders… weil die Mägen schreien…“)
wenn Armut ihre Magen knurrt,
(„Knurrt und zehrt… Tag für Tag…“)
wenn Bettler auf den Straßen sterben
und Mütter werden vor Sorgen alt.
(„Sorgen schwer… Jahre schnell…“)
Arme Kinder spielen anders,
(„Anders… wenn die Welt zerreißt…“)
wenn Armut, Krieg und Tod…
(„Dunkle Schatten… kalter Wind…“)
wenn Hunger, Blut und Tränen,
ihnen ihre Kindheit raubt.
(„Kindheit fort… Schmerz bleibt da…“)
Arme Kinder spielen anders,
(„Anders… und den Reichen egal…“)
den Reichen ist es egal!
(„Egal… egal… egal…“)
Sie leben ihr Luxus‑Leben…
(„Goldne Nächte… goldne Zeit…“)
den Armen bleibt keine Wahl.
(„Keine Wahl… keine Chance…“)
(Den Armen bleibt keine Wahl.)
(„Keine Wahl… niemals frei…“)
(Niemals frei…)
© Horst Bulla
Song: "Arme Kinder spielen anders" (By Horst Bulla)
Kleine Seelen brauchen Licht (Song)
Kleine Seelen brauchen Licht,
(„Keine… kleinen, großen Sorgen…“)
Mama weint schon früh am Morgen,
(„Auch in der Nacht… oft stundenlang…“)
weil das Geld, das sie verdienen,
nie reicht, um den Monat zu besiegen.
(„Niemals reicht… nur immer Schulden…“)
Kleine Seelen brauchen Licht,
(„Keine… kleinen, großen Sorgen…“)
Papa schuftet, Tag für Tag,
doch was er kriegt, ist viel zu schwach.
Es reicht nicht mal fürs Brot im Haus,
nur Sorgen, Not — ein endloser Graus.
(„Immer Sorgen… immer Not…“)
Kleine Seelen brauchen Licht,
(„Keine… kleinen, großen Sorgen…“)
Mama sagt: „Wünsche gehen nicht.“
Sie bräuchte selbst ein neues Bett,
doch schläft im alten, hart und schlecht.
(„Altes Bett… schlechter Schlaf…“)
Kleine Seelen brauchen Licht,
(„Keine… kleinen, großen Sorgen…“)
Die Puppen, die das Kind mal hatte,
liegen kaputt in einer Matte.
Mama sagt: „Für neue fehlt das Geld.“
Und wieder bricht ein Kinderherz der Welt.
(„Kaputte Puppen… kaputtes Kinderherz…“)
Kleine Seelen brauchen Licht,
(„Keine… kleinen, großen Sorgen…“)
Der Sohn sagt leise: „Ich geh nicht.“
In der Schule lachen sie ihn aus,
wegen Kleidung, alt wie das Elternhaus.
(„Alte Kleidung… große Scham…“)
Kleine Seelen brauchen Licht,
(„Keine… kleinen, großen Sorgen…“)
Weihnachten glänzt der Baum im Raum,
ein warmes Essen — fast wie ein Traum.
Doch unterm Baum liegt nichts bereit,
kein Geschenk für Kinderzeit.
(„Keine Weihnacht… keine Würde…“)
Kleine Seelen brauchen Licht,
(„Keine… kleinen, großen Sorgen…“)
Silvester ruft die kleine Schar:
„Auf ein neues, besseres Jahr.“
Vielleicht wird alles hell und mild,
vielleicht hilft Politik dem Kind.
(„Der Politik… ist scheißegal…“)
(„Egal… egal… egal…“)
„Scheißegal…“.
© Horst Bulla
Song: "Kleine Seelen brauchen Licht" (By Horst Bulla)
Alte Seelen brauchen Würde (Song)
Alte Seelen brauchen Würde,
(„Keine… kleinen, großen Sorgen…“)
doch im Alter fehlt die Würde.
Die Rente, die sie heute kriegen,
kann den Monat kaum besiegen.
(„Niemals reicht… nur immer Schulden…“)
Alte Seelen brauchen Würde,
(„Keine… kleinen, großen Sorgen…“)
ein Leben lang geschuftet schwer,
Steuern gezahlt…
doch jetzt ist ihre Tasche leer.
Zu wenig Geld an jeder Kasse,
Scham im Blick, Kopf geneigt —
nichts in der Tasche.
(„Immer Sorgen… immer Not…“)
Alte Seelen brauchen Würde,
(„Keine… kleinen, großen Sorgen…“)
die Wohnung kalt, der Strom ist aus,
die Rechnung frisst das kleine Haus.
Sie sitzen frierend, still im Zimmer,
und hoffen: „Morgen wird es nicht schlimmer?“
(„Kein Strom… kein Licht… kein Leben…“)
Alte Seelen brauchen Würde,
(„Keine… kleinen, großen Sorgen…“)
nachts bei Wind und Regen raus,
Zeitung schleppen, nass nach Haus.
Flaschen sammeln, Schritt für Schritt,
damit der Hunger sie nicht frisst.
(„Flaschen sammeln… letzte Würde…“)
Alte Seelen brauchen Würde,
(„Keine… kleinen, großen Sorgen…“)
Suppenküchen, Tafeln voll,
doch ihre Herzen schon lange leer.
Sie stehen an, ganz still, ganz alt,
ihr Blick erzählt: Das Leben war nur…
hart und kalt.
(„Armutstafeln… kalte Scham…“)
Alte Seelen brauchen Würde,
(„Keine… kleinen, großen Sorgen…“)
Weihnachten — ein leerer Tisch,
kein Geschenk, kein warmes Licht.
Nur Erinnerungen an früher,
als das Leben noch ein wenig blühte —
Liebe… und ne volle Essentüte.
(„Keine Weihnacht… keine Würde…“)
Alte Seelen brauchen Würde,
(„Keine… kleinen, großen Sorgen…“)
Silvester flüstern sie ganz sacht:
„Vielleicht wird’s besser über Nacht.“
Doch tief im Herzen wissen sie:
Die Politik hilft ihnen nie.
(„Nur Lügen… leere Wahlversprechen“)
Die Politik, sie hilft sich selber.
Diäten und Gehälter, dick und fett…
im Alter keine großen Sorgen…
ihr Geld, das reicht für tausend Morgen.
(„Der Politik… ist scheißegal…“)
(„Egal… egal… egal…“)
„Scheißegal…“.
© Horst Bulla
Song: "Alte Seelen brauchen Würde" (By Horst Bulla)
Blinde Gier (Steht auf!) (Song)
[Strophe 1]
Banken und Konzerne,
sie sehen es nur aus der Ferne,
wie die Natur zerstört,
die uns doch allen
zu gleichen Teil gehört.
Sie denken nur an Umsatz,
Macht, Profit und Geld,
zerstören skrupellos die Welt,
bis alles auseinanderfällt.
Ich frag mich, wann
werden sie verstehen,
dass, wenn die Welt am Ende ist,
auch sie mit untergehen.
[Refrain]
Blinde Gier – wir sehen euch!
Blinde Gier – wir wachen auf!
Ihr nehmt uns Leben, Land, Natur und Freiheit,
und nennt es Fortschritt, Demokratie –
und Wirtschaftswachstum.
Blinde Gier – ihr seid nur,
kalte Macht, Gier, Profit und Herz aus Stein.
Doch wir sind viele, laut und schwer –
und eines Tages brecht ihr ein.
[Strophe 2]
Banken und Konzerne,
sie stehen weit weg,
doch ihr Schatten liegt
auf jedem kleinen Fleck.
Und korrupte Machthaber,
Regierungen im Gleichschritt,
geben ihnen Gesetze,
die den Raubbau… staatlich
legalisieren, schützen.
Sie helfen ihnen dabei,
Mensch, Tier, Natur und Erde
rücksichtslos auszubeuten,
bis nichts mehr übrig bleibt –
nur Scherben, Staub und Leere.
Die Welt zerbricht
in ihrem System,
und ich frag mich,
wie lang wir noch daneben stehen.
[Refrain]
Blinde Gier – wir sehen euch!
Blinde Gier – wir wachen auf!
Ihr nehmt uns Leben, Land, Natur und Freiheit,
und nennt es Fortschritt, Demokratie –
und Wirtschaftswachstum.
Blinde Gier – ihr seid nur,
kalte Macht, Gier, Profit und Herz aus Stein.
Doch wir sind viele, laut und schwer –
und eines Tages brecht ihr ein.
[Bridge]
Wenn alles fällt,
wenn nichts mehr bleibt,
wenn selbst der letzte Vogel schweigt,
dann stehen wir da
mit leeren Händen,
doch voller Mut,
bereit, die Welt
aus Asche neu zu wenden.
Und wenn die Mächtigen uns drohen,
wir werden trotzdem weiter gehen.
Denn Straßen lernen,
was Paläste nie verstehen.
[Final‑Refrain]
Blinde Gier – wir stehen jetzt auf!
Blinde Gier – wir brechen euren Todeslauf!
Ihr nehmt uns Zukunft, Freiheit und Licht,
doch heute schreien wir… und schweigen nicht.
Blinde Gier – euer Spiel ist aus,
wir treiben euch aus jedem Haus –
aus jedem Land, von unserer Erde.
Denn wir sind viele, laut, stark und schwer –
und morgen schon, da brecht ihr ein.
Blinde Gier – wir brechen eure Gier!
Blinde Gier – wir brechen eure Macht!
Das Volk erwacht!
Das Volk steht auf!
Steht endlich auf!
© Horst Bulla
Song: "Blinde Gier (Steht auf!)" (By Horst Bulla)
Wehrt euch endlich! (Song)
[Strophe 1}
Das dumme deutsche Volk, so rufen sie von oben,
der Steuerzahler zahlt die dreisten Gehälter für uns da oben.
Hohe Pensionen, unverschämte Diäten, dreiste Privilegien,
und wir sollen dafür schuften, Tag für Tag, ohne zu treten.
(Und wir sollen schweigen!)
(Und nicht treten nach oben!)
Bundespräsident, Kanzler, Minister, monatliche Gesamtbezüge —
zweiunddreißigtausend bis achtunddreißigtausend Euro.
Bundestagsabgeordnete monatliche Gesamtbezüge siebzehntausend Euro
plus — monatliche siebendzwanzigtausend Euro für Mitarbeiter
und Büro-Material.
(Und wir sollen schweigen!)
(Und nicht treten nach oben!)
Goldene Füllhalter, Designer-Schreibpapier, —
Marken-Smartphons und Laptops, —
Erste Klasse Bahncard, Flüge, Reisen, Empfänge, —
Luxus-Hotels, Essen und Trinken, —
Zweitwohnung alles zahlen wir!
(Nichts ist zu Schade und nichts ist zu teuer für sie)
(Und wir sollen schweigen!)
(Und nicht treten nach oben!)
[Strophe 2}
Wir zahlen die kompletten Rentenbeiträge,
fünfzig bis achtzig Prozent der Kranken- und Pflegeversicherung.
Für Regierungen, Bundespräsident, Kanzler, Minister im Licht,
für siebzehn Minister — und wir tragen die Pflicht.
(Und wir sollen schweigen!)
(Und nicht treten nach oben!)
[Strophe 3]
Ein bis fünf Staatssekretäre pro Minister im Staat,
sechzehn Ministerpräsidenten — und wir zahlen die Tat.
Sechshundertdreißig Abgeordnete im Bundestag, Landtage daneben,
tausendachthundert Abgeordnete — wir halten sie am Leben.
(Und wir sollen schweigen!)
(Und nicht treten nach oben!)
[Strophe 4]
Zehntausendsiebenhundertachtzig Bürgermeister im Land,
2 Millionen Beamte — alles in unserer Hand.
Auch die Privatkrankenversicherung zahlen wir mit,
doch wir sollen still sein, brav bleiben, Schritt für Schritt.
(Und wir sollen schweigen!)
(Und nicht treten nach oben!)
[Pre‑Chorus]
Und dann nach ihrem Willen bis siebzig arbeiten gehen,
eine gesetzliche Hungerrente — kaum zum Leben zu sehen.
Höhere Medikamentenzuzahlungen, höhere Steuern, Beiträge immer mehr,
doch wir sollen weiter zahlen, weiter tragen, immer schwer.
(Und wir sollen schweigen!)
(Und nicht treten nach oben!)
Regierung, Abgeordnete, Staatsdiener, Beamte -
nie in der Rente eingezahlt - alles zahlen wir!
Fette Pensionen, fette Witwenrenten,
prunkvolle Ehrengräber, — für sie.
Armutsrenten, Armutsgräber, Hartz-4-Almosen,
Hartz-4-Sanktionen, Kinderarchen, Tafeln und Suppenküchen,
tote Obdachlose auf deutsche Straßen, das gibt es für uns —
für das deutsche Volk!
(Und wir sollen schweigen!)
(Und nicht treten nach oben!)
[Refrain]
Schluss damit — wehrt euch endlich!
Schluss damit — steht endlich auf!
Schluss damit — wir sind viele!
Schluss damit — genug ist genug!
Wehrt euch endlich, wehrt euch endlich,
für unser Leben, unsern Lauf!
(Wehrt euch endlich, wehrt euch endlich)
(Nimmt nicht länger, den Betrug in Kauf!)
[Bridge]
Wie lange wollt ihr warten, wie lange wollt ihr schweigen,
wie lange soll das Volk sich vor den Mächtigen verneigen?
Wir tragen dieses Land, wir halten es am Leben,
doch sie nehmen uns die Kraft — und wollen niemals etwas geben.
[Final-Refrain]
Schluss damit — wehrt euch endlich!
Schluss damit — steht endlich auf!
Schluss damit — wir sind viele!
Schluss damit — genug ist genug!
Wehrt euch endlich, wehrt euch endlich,
für unser Leben, für unsern Lauf! —
Für unser Leben, für unser Land!
(Wehrt euch!)
(Wehrt euch endlich, wehrt euch endlich)
(Nimmt nicht länger, den Betrug in Kauf!)
(Wehrt euch endlich!)
(Wehrt euch endlich — und steht endlich auf!)
© Horst Bulla
Song: "Wehrt euch endlich!" (By Horst Bulla)
Demokratie-Lüge (Song)
[Strophe 1]
Im Müh und Schweiß
hab ich Politikern vertraut —
(Trusted ’em… trusted ’em…)
auf meinem Blut
des Reichen Reichtum aufgebaut —
(Built it up… built it up…)
und während ich fiel,
stieg ihr goldener Thron.
(Up they rise… down I go…)
[Refrain]
Oh Gott, oh Herr, sei Dank!
(Thank you, Lord… thank you, Lord…)
Wenn’s nach des Reichen Willen ginge,
(His will… not mine…)
müsst ich sogar noch zahlen
für die kalte, harte Bank —
(Cold bench… cold world…)
auf der ich jede Nacht
im Grauen schlafe.
(Sleep in fear… sleep alone…)
[Strophe 2]
Bettler sterben auf den Straßen,
während Eliten Champagner trinken —
(Street cold… glass full…)
Mülltonnensucher graben
nach dem letzten Rest vom Tag —
(Dig it out… dig it out…)
Menschen sammeln Flaschen,
um überhaupt zu überleben —
(One more bottle… one more breath…)
und keiner von den Herrschern
steht jemals neben ihnen.
(Never there… never will…)
[Refrain]
Oh Gott, oh Herr, sei Dank!
(Thank you, Lord… for nothing…)
Wenn’s nach des Reichen Willen ginge,
(His will… not mine…)
wär selbst die Straße noch besteuert,
und die Armut wär Gesetz.
(Pay to starve… pay to live…)
Ich schlafe jede Nacht
auf dieser kalten, harten Bank.
(Cold bench… cold truth…)
[Strophe 3]
Tafeln, Suppenküchen, Kinderarchen —
ein Land, das seine Wunden
unter Teppiche kehrt —
(Hide it… hide it…)
Hartz‑4‑Armut, Depressionen, Suizide,
Rentner im Dunkeln ohne Strom —
(Lights out… hope out…)
alte Menschen, die nachts
Zeitungen austragen,
um nicht zu verhungern.
(Old bones… cold nights…)
[Bridge]
Das ist nicht die Demokratie,
die sie uns versprochen haben!
(No it ain’t… no it ain’t…)
Das ist die Lüge,
die uns ruhig halten soll!
(Stay quiet… stay small…)
Das ist kein Staat für Menschen —
(Not for us… not for us…)
das ist ein Staat für Macht.
(Power first… people last…)
[Refrain]
Oh Gott, oh Herr, sei Dank!
(Raise your voice… raise your voice…)
Wenn’s nach des Reichen Willen ginge,
(His will… not mine…)
müsst ich zahlen für die Luft,
die ich atme, Tag und Nacht.
(Breathe and pay… breathe and pay…)
Doch ich steh noch,
ich schlaf noch,
ich kämpf noch —
(Still here… still here…)
auf dieser kalten, harten Bank.
(Cold bench… warm rage…)
[Outro]
Die Demokratie —
(Ain’t for me…)
ist nur die große Lüge,
die sie hören wollen.
(Hear it loud… hear it wrong…)
Denn Herrscher sterben nicht
auf kalten Straßen.
(We do… we do…)
Nur das Volk.
(Only us… only us…)
(Nur wir…)
© Horst Bulla
Song: "Demokratie-Lüge" (By Horst Bulla)
Deutschland, wach auf! (Song)
[Strophe 1]
Diener des Volkes?
Kanzler, Minister, Abgeordnete, Bundespräsident
und Beamte:
Wir sind die Regierungen der Eliten!
Wir stehen für die Reichen, Konzerne und die Bosse,
ihr ganzer Reichtum liegt in unserer Hand.
Wahlkampfgelder und Geschenke
nehmen wir gerne an.
Und später gibt’s den lukrativen Posten
im Firmenvorstand —
so funktioniert der Profite-Dank.
[Refrain]
Wir regieren nicht fürs Volk,
wir regieren für Geld und Macht.
Wir nennen es Politik des „Wirtschaftswachstums“,
doch es ist nur ein Trick, nur eine kalte Schlacht.
Wir holen die Steuern von unten,
schieben sie nach oben, Jahr für Jahr.
Und das Volk glaubt den Bluff der leeren Kassen,
weil Staates Stimme, doch nicht lügen kann.
[Strophe 2]
Politik, Gesetze, Steuern
sind nicht fürs Volk gemacht.
Sie dienen nur dem Reichtum oben,
raffiniert, geschickt und gut verpackt.
Wir mehren den Reichtum, schwächen die Armen —
Gehälter- und Rentenerhöhung,
gibt es darum nur prozentual mehr,
wer schon viel hat, kriegt auch viel mehr.
Steuern holen wir uns unten vom Volk,
verschieben sie nach oben
und nennen es Wirtschaftsförderung, Subventionen.
So wachsen Profite, Bosse- und Managergehälter.
[Zwischengesang]
Jahr für Jahr, immer mehr —
Steuererhöhungen mit fadenscheinigen Gründen
fürs dummgläubige Volk.
Staatliche Gehirnwäsche durch Medien, Schul-
und Bildungssystem
Jahr für Jahr — und niemand kann entkommen.
[Strophe 3]
Kürzungen im Bildungs-, Renten-,
Gesundheits- und Sozialsystem, im Naturschutz
lassen die Staatskassen klingeln.
Den Banken zahlen wir gerne Zinsen.
Staatsverschuldung auf Volkes Kosten
wird das genannt.
Und das Volk glaubt den Bluff
von den leeren Haushaltskassen.
[Strophe 4]
Regierungs-, Staats-, Abgeordneten-, Beamtengehälter,
Diäten und Pensionen steigen jedes Jahr.
Dafür sind Staatskassen niemals leer.
Privilegien ohne Ende:
Befreiung von Rentenbeiträgen, Entlastungen
bei Kranken- und Pflegeversicherung,
Familienzuschläge, Zweitwohnung, Bahncard erster Klasse
und tausend andere Vorteile.
Debatten über Kürzungen, im Regierungs-
und Beamtenstaat?
Im Bundestag niemals.
Und alle Politiker und Medien schweigen.
GEZ-Zwang, staatliche Kontrolle —
zum Schweigen verurteilt und gekauft.
[Refrain]
Wir regieren nicht fürs Volk,
wir regieren für Geld und Macht.
Wir nennen es Politik des „Wirtschaftswachstums“,
doch es ist nur ein Trick, nur eine kalte Schlacht.
Wir holen die Steuern von unten,
schieben sie nach oben, Jahr für Jahr.
Und das Volk glaubt den Bluff der leeren Kassen,
weil Staates Stimme, doch nicht lügen kann.
[Strophe 5]
Wahlen verändern nichts.
Alle großen Parteien sind tief durchtränkt
von Lobbyisten der Eliten, Banken, Konzerne.
Sie machen keine Politik fürs Volk.
Das deutsche Volk hat keine Macht.
„Demokratie“, die Herrschaft des Volkes,
ist nur eine große Lüge.
Alle Staatsgewalten unterstehen der Regierung,
nicht dem Volk.
Die Regierung kann das Volk verhaften —
doch das Volk kann nicht die Regierung verhaften.
Das Volk ist entmachtet
und hat keine Macht.
[Zwischengesang]
Keine Volksbefragungen, keine Volksentscheide,
keine Volks-Abstimmungen bei wichtigen Fragen
und Gesetzen.
Innenpolitik, Außenpolitik, Wirtschaft, Steuern —
alles ohne das Volk entschieden.
Tiefe Eingriffe in Wohlstand und Leben
ohne eine einzige Stimme, aus dem einfachen Volk.
[Strophe 6]
Wirtschaftswachstum ist nicht Wohlstandswachstum —
nur ein Hütchenspielertrick.
Profite bleiben immer oben,
kommen nie bei denen an, die sie erarbeiten.
Wirtschaftswachstum schafft keine Arbeitsplätze,
es rationalisiert sie weg.
Roboter, Maschinen, KI
sind die Arbeiter der Zukunft.
[Strophe 7]
Künstlich herbeigeführte Krisen,
Inflationen, Kriege, Börsen-Spekulationen
sind die Preistreiber:
Preis- und Mietwucher,
die das Volk ausrauben.
Die Kassen der Bosse, Vermieter, Energielieferanten
klingeln.
Und die höheren Steuereinnahmen, füllen die Staatskassen.
Das Volk wird verblendet, getäuscht, belogen,
Jahr für Jahr.
Staatlich erzogen zu braven Lämmern,
die gehorsam, im staatlichen Chor blöken.
Brav, wie die drei Affen:
„Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen.“
Und der vierte: „Tu nichts Böses.“
[Strophe 8]
Ein Volk, das den Patriotismus verloren hat.
Ein Volk von Ja-Sagern, Duckmäusern, Mitläufern,
Knechten und Sklaven.
Ein Volk ohne die einst stolzen deutschen
Patrioten — und Revolutionäre.
Feigheit überall.
Ein Deutschland, das sich schämen sollte.
Mein Deutschland,
das mich weinen lässt.
[Finaler Refrain]
Steht auf, bevor ihr fällt.
Steht auf, bevor euch niemand mehr hört.
Steht auf, bevor die Lüge euch verschlingt
und euer letzter Funken Freiheit stirbt.
Steht auf —
denn ein Volk, das schweigt,
verliert sich selbst.
Steht auf —
für Wahrheit, Würde, Menschlichkeit.
Steht auf —
für unser Vaterland.
© Horst Bulla
Song: "Deutschland, wach auf!" (By Horst Bulla)
Das Marionettenspiel (Song)
[Strophe 1]
Das Volk —
heimlich gelenkt
und ganz gewollt,
von den Eliten, Banken
und Konzernen —
ganz ungehindert überrollt.
Ein Spiel aus Macht, —
Profit und Gier…
das niemals endet —
und ihre Marionetten tanzen brav,
im Schatten unsrer Welt.
(Verkündigen dem Volk… Demokratie)
(Und scheinheilig die heile Welt)
[Strophe 2]
Sie ziehen leise,
doch mit Macht,
halten die Fäden
Tag und Nacht.
Und während unten
das Volk noch hofft,
wird oben längst
das Volk verzockt.
[Pre‑Chorus]
Das Volk —
es wird von oben her bestimmt,
von Kräften, die man selten sieht.
(Und ihren Staates, Marionetten)
(Die sie an ihren Fäden zieh’n)
[Chorus]
Ein Spiel aus Macht, —
Profit und Gier…
Eliten, Banken und Konzernen.
Regierungen ihre braven Diener,
nur Puppen —
in dem schmutzigen Spiel.
(Ihr dunkles Marionettenspiel)
[Strophe 3]
Die Aktien —
glühen an den Börsen,
Profite, Dollars…
Lügen, Macht und Gier.
Inflationen —
Wirtschaftskrisen,
nur ein Lügen-Poker um Profit.
Von den Kräften im Verborg 'nen,
die niemand wirklich kennt…
und sieht.
(Diebe unter Staates… Schutz)
[Pre‑Chorus]
Das Volk —
es wird von oben her bestohlen,
von Regierungen arg belogen.
(Inflation und Steuerraub)
(Das ist ihr Hütchenspieler-Trick)
[Chorus]
Ein Spiel aus Macht, —
Profit und Gier…
Eliten, Banken und Konzernen.
Regierungen ihre braven Diener,
verschieben Volkes Steuergelder
in ihre Rachen ohne Ende.
(Das dreckige Spiel, es find’t kein Ende)
[Strophe 4]
Und Soldaten —
ziehen über Gräber,
nicht für Frieden —
für Profit!
Für Öl, für Geld,
für Macht und Lügen.
Ressourcen, Land und
ihrer Gier.
Nur brave Knechte, dunkler Mächte,
vom Staat längst totgeweihte Diener.
(Und Todesopfer ihrer Gier)
[Pre‑Chorus]
Das Volk —
es wird von oben her getötet,
im Spiel um Macht,
Ressourcen, Land und
ihrer Gier.
Von Mächten, die im Dunkeln sind.
(Und unsren Staats‑, braven Dienern)
[Chorus]
Die Erde brennt —
und Kriege lodern.
Das Volk verarmt,
auf Straßen, in Tafeln
und in Armutsgräbern.
Wälder und Meere verderben
so groß… das Artensterben.
[Bridge]
Und wenn die Fäden reißen,
wenn einer aufsteht und begreift,
dass Freiheit nicht vom Himmel fällt,
sondern aus dem Mut entsteht,
dann bebt die Welt,
dann bricht das Spiel —
und jede Puppe wird zum Mensch.
Der Fluch von Macht, Profit
und Gier.
Wir tragen Schuld —
wir lassen’s zu…
Kein Wegseh’n mehr —
kein stilles Schweigen.
[Final-Chorus]
Wenn einer aufsteht und begreift,
dass Freiheit nicht vom Himmel fällt,
Das Armut ist nicht Gottes Willen,
das Reichtum ungerecht verteilt.
Dass unsere Erde brennt aus Gier,
das Kriege nicht für Frieden toben.
Das unsre Erde wird zerstört,
weil Eliten, Bosse und Konzerne,
mit Staates Hilfe plündern,
was ihnen nicht gehört.
Schreit laut —
bringt unsre Welt zum beben,
das Volk muss sich…
endlich erheben.
Bricht ihr System, bricht
ihre Macht.
(Hört endlich auf zu schweigen!)
© Horst Bulla
Song: "Das Marionettenspiel" (By Horst Bulla)
Der Raucher, Staates Sündenbock (Song)
[Strophe 1]
Der Raucher wird vom Staat geschröpft,
abgezockt und dreist beraubt.
Soll Staates Haushaltslöcher stopfen,
hohe Gehälter, Diäten, Macht- und Rüstungswahn.
[Refrain]
Gesundheit heißt der Gaunertrick,
das Volk, es macht aus Dummheit mit.
Profit ist alles, was doch zählt
und volle Steuerkassen.
Gesundheit ist dem Staat doch scheißegal!
Scheißegal!
[Strophe 2]
Autoverkehr-, Chemie- und Industrie-Abgase
Verkehrstote – tote Kinder, Fahrradfahrer –
sind kein Problem, Autofahrer und
Konzerne muss der Staat nicht plündern.
[Zwischengesang]
Keine Hinweisschilder auf großen Autos:
Autofahren kann tödlich sein,
fügt ihnen und anderen Menschen
schweren, erheblichen Schaden zu.
[Refrain]
Gesundheit heißt der Gaunertrick,
das Volk, es macht aus Dummheit mit.
Profit ist alles, was doch zählt
und volle Steuerkassen.
Gesundheit ist dem Staat doch scheißegal!
Scheißegal!
[Strophe 3]
Mit Pestiziden, hormonbelastetem,
genmanipuliertem Obst,
Fleisch, Nahrungsmitteln und Gemüse,
Mikroplastik, Streckungsmitteln,
Geschmacksverstärkern,
industrieverseuchten Böden.
[Zwischengesang]
Keine Hinweisschilder: Der Verzehr
dieser Nahrungsmittel kann ihnen
und anderen Käufern
schweren, erheblichen Schaden zufügen.
[Refrain]
Gesundheit heißt der Gaunertrick,
das Volk, es macht aus Dummheit mit.
Profit ist alles, was doch zählt
und volle Steuerkassen.
Gesundheit ist dem Staat doch scheißegal!
Scheißegal!
[Strophe 4]
Hartz-IV-Bezieher, Armutsrentner,
Armutskinder,
Bettler, Junkies und Obdachlose,
die auf deutschen Straßen sterben.
[Zwischengesang]
Keine Hinweisschilder: Zu wenig Geld,
ungesunde Ernährung, Armut
und kein Dach über dem Kopf
machen krank und können ihnen
und anderen Hartz-IV-Beziehern,
Armutsrentnern, Armutskindern,
Bettlern, Obdachlosen und Junkies
schweren, erheblichen Schaden zufügen.
[Refrain]
Gesundheit heißt der Gaunertrick,
das Volk, es macht aus Dummheit mit.
Profit ist alles, was doch zählt
and volle Steuerkassen.
Gesundheit ist dem Staat doch scheißegal!
Scheißegal!
[Strophe 5]
Atomkraft, hochradioaktiver Müll,
Endlagerung für Millionen Jahre,
Tschernobyl, Fukushima, 300.000 Tote,
verseuchtes Land für Ewigkeiten.
[Zwischengesang]
Keine Hinweisschilder: Atomkraft,
unvorhersehbare Katastrophen
und Probleme in der Endlagerung
können ihnen und anderen Menschen
schweren, erheblichen Schaden zufügen.
[Refrain]
Gesundheit heißt der Gaunertrick,
das Volk, es macht aus Dummheit mit.
Profit ist alles, was doch zählt
und volle Steuerkassen.
Gesundheit ist dem Staat doch scheißegal!
Scheißegal!
[Strophe 6]
Aufrüstungswahn, Panzer, Raketen, Bomben
und Bundeswehrwerbung: Werde Bundeswehrsoldat!
[Zwischengesang]
Keine Hinweisschilder: Panzer, Raketen,
Bomben und der Einsatz als Bundeswehrsoldat
können ihnen und anderen Menschen
schweren Schaden zufügen und den Tod bringen.
[Refrain]
Gesundheit heißt der Gaunertrick,
das Volk, es macht aus Dummheit mit.
Profit ist alles, was doch zählt
und volle Steuerkassen.
Gesundheit ist dem Staat doch scheißegal!
Scheißegal!
[Final-Refrain]
Raucher, wehrt euch,
wehrt euch endlich!
Stopft nicht jedes Staates
Haushaltskassenloch.
Seid nicht länger
ungerechterweise
des Staates großer Sündenbock!
© Horst Bulla
Song: "Der Raucher, Staates Sündenbock" (By Horst Bulla)
Blues, für die armen Leut’ (Song)
[Strophe 1]
Ich sitze betrunken in der Bar,
Whiskey im Glas, und der Abend wird klar.
Das Glas ist halb leer, mein Herz ist es auch,
kein Cent in den Taschen, nur Kälte im Bauch.
Ich starre ins Dunkel, das vor mir steht,
ein Leben, das fällt, bevor es versteht.
[Refrain]
Und ich singe das Lied, den Blues, für die armen Leut’,
kein Geld, keine Zukunft, viele Sorgen und Not.
Viel Kummer und Ängste um das tägliche Brot.
[Strophe 2]
Ihr Leben ist selten von Freude geprägt,
ein schweres Leben, das man kaum lebt.
Die Regierenden hören das Leid nicht mehr,
sie zählen die Steuern, die Kassen so schwer.
Die Bosse, sie lachen, die Armen, sie schuften,
bis sie am Ende in Armut verbluten.
Ein Grab ohne Namen, ein Sarg ohne Licht —
und niemand, der sagt: *„Wir vergessen dich nicht.“*
[Refrain]
Und ich singe das Lied, den Blues, für die armen Leut’,
kein Geld, keine Zukunft, viele Sorgen und Not.
Viel Kummer und Ängste um das tägliche Brot.
[Bridge]
Nur Nebel der Armut poliert ihren Sarg,
kein Weinen, kein Blumen, kein Funken, kein Tag.
Doch ich trag’ ihre Namen in Händen und Herz,
sing’ ihren Schmerz, ihren Kummer, ihren Schmerz.
Die Welt soll es hören, das traurige Lied,
von Reichen und Armen, vom Unrecht, das blieb.
[Final-Refrain]
Und ich singe das Lied, den Blues, für die armen Leut’,
kein Geld, keine Zukunft, viele Sorgen und Not.
Viel Kummer und Ängste um das tägliche Brot.
Doch ich sing meinen Blues,
damit ihr, ihn hört....
Und ihr niemals vergisst,
was menschliches Recht und Unrecht ist.
Was leben und Freude,
oder leben, lebendig begraben, in Armut ist.
(Doch ich sing meinen Blues)
(damit ihr, ihn hört....)
(Doch ich sing meinen Blues)
(damit ihr, ihn hört....)
© Horst Bulla
Song: "Blues, für die armen Leut" (By Horst Bulla)
Der Tanz um die Seelen (Song)
[Strophe 1]
Trag ich meine goldene Maske
auf dem Ball der Eitelkeiten.
Spiel ich Gott, Minister, König,
kann das ganze Volk verwalten.
Oh, wie herrlich ist mein Glanze,
auf, Musiker – spielt mir zum Tanze.
Spiel ich mit Seelen, Herzen
und den Geistern dieser Nacht.
[Pre‑Chorus]
Das Spiel der Macht und auch der Gier,
ich bin des Volkes großer Meister hier.
[Refrain]
Denn eure Seelen – gehören jetzt mir.
Eure Seelen – gehören jetzt mir.
Ich tanze im Kreis, ich regiere das Spiel,
ich nehm’ mir zu wenig, ich nehm’ mir zu viel.
Oh, eure Seelen – gehören jetzt mir.
Ha... - ha, ha,
[Strophe 2]
Trag ich meine goldene Maske,
seh euch taumeln, seh euch gleiten.
Auf dem Ball der Eitelkeiten
kann ich Welten neu bereiten.
Jeder Blick von mir ein Urteil,
jedes Lächeln eine Klinge.
Und ihr tanzt, weil ihr nicht merkt,
wie ich euch längst niederzwinge.
[Pre‑Chorus]
Das Spiel der Macht und auch der Gier,
ich bin des Volkes großer Meister hier.
[Refrain]
Denn eure Seelen – gehören jetzt mir.
Eure Seelen – gehören jetzt mir.
Ich tanze im Kreis, ich regiere das Spiel,
ich nehm’ mir zu wenig, ich nehm’ mir zu viel.
Oh, eure Seelen – gehören jetzt mir.
Ha... - ha, ha,
[Bridge]
Und wenn die Masken fallen,
und ihr erkennt mein Reich,
dann wisst ihr, dass ihr tanztet
für einen Herrscher, aus dem goldenen Reich.
Kein Weg zurück, kein letzter Schritt,
ihr tanzt den Takt, den ich euch gib’.
[Final-Refrain]
Denn eure Seelen – gehören jetzt mir.
Eure Seelen – gehören jetzt mir.
Ich dreh an den Fäden, ich lenke das Spiel,
ihr fallt in den Rhythmus, ich nehm’ mir zu viel.
Oh, eure Seelen – gehören jetzt mir.
Ha... - ha, ha,
Ja, eure Seelen – gehören jetzt mir.
(Eure Seelen – gehören jetzt mir)
(Eure Seelen – gehören jetzt mir)
© Horst Bulla
Song: "Der Tanz um die Seelen" (By Horst Bulla)
Eine Welt, die ich nicht verstehe (Song)
[Strophe 1]
Dies ist eine Welt, die ich nicht verstehe.
So viel Liebe – und doch so viel Unglück.
Liebe, die langsam bricht,
unter Alltagssorgen, unter Kummer, Armut, Not und Schmerz.
Kalte Politik, die in die Häuser dringt,
wie kalter Wind durch dünne Wände.
Kinderlachen, das verstummt,
weil Tränen lauter sind als jedes Spiel.
[Zwischengesang]
Where is the light… wo bleibt das Licht?
Hold on to hope… doch die Hoffnung bricht.
Eine Welt, die sich verliert,
ein Herz, das leise fragt: Why are we hurting here?
[Strophe 2]
Paare, die sich trennen,
nicht weil die Liebe fehlt,
sondern weil Armut sie zerreißt,
Streit, Zorn und Wut in ihren Herzen sät.
Wo einst Wärme war,
liegen heute Tränen, Trauer, Schmerz und Narben.
Kindheit, die zerbricht,
unter dem Gewicht eines Systems,
das Profite und Macht zählt,
aber keine Menschen.
[Zwischengesang]
Love fades away… Liebe zerbricht,
in all the noise… im grellen Tageslicht.
Wo einst ein Feuer brannte,
flüstert nur noch Schmerz: We’re falling out of time.
[Refrain]
Wie kann Liebe überleben,
wenn die Welt, ihre Politik, sie nicht schützt?
Wie kann ein Herz noch hoffen,
wenn es jeden Tag neu bricht?
Eine Welt, die ich nicht verstehe –
doch ich trage sie in mir.
(Und meine Tränen… möchten sie heilen.)
[Strophe 3]
Familien, die nicht überleben,
was Politik und Systeme ihnen antun.
Liebe, die bricht,
gebrochen von Gier, von Macht,
von kalten Händen, die entscheiden,
wer leben darf – und wer fällt.
Kinder, die zu früh erwachsen werden,
weil ihnen niemand die Last nimmt.
Alte, die allein und einsam sterben –
weil die Politik, sie kalt vergisst.
[Zwischengesang]
Broken dreams… zerfallene Zeit,
no place to run… kein Weg mehr weit.
Familien, die im Sturm versinken,
Kindertränen…
Alte, die in Einsamkeit ertrinken,
und eine Stimme fragt: Who will carry us tonight?
[Bridge]
Manchmal seh ich Menschen stehen,
still, verloren, ohne Licht.
Manchmal hör ich Herzen schreien,
doch niemand hört sie wirklich.
Und ich frage mich,
warum ein System so stark sein darf,
dass es Liebe zerstört
und Menschen zu Schatten macht.
(Herzen zum Weinen bringt…)
[Zwischengesang]
Hear my cry… hör ihr Flehn,
lost in the dark… niemand sieht sie steh’n.
Ein System, das Herzen bricht,
und ich flüstere: Will love survive this night?
[Refrain]
Wie kann Liebe überleben,
wenn die Welt, ihre Politik, sie nicht schützt?
Wie kann ein Herz noch hoffen,
wenn es jeden Tag neu bricht?
Eine Welt, die ich nicht verstehe –
doch ich trage sie in mir.
(Und meine Tränen… möchten sie heilen.)
[Outro]
Vielleicht bleibt irgendwo ein Funken,
ein kleines Licht im Dunkeln.
Doch heute seh ich nur die Narben
von tausend Lieben,
die diese Welt nicht hat bestehen lassen.
(Tränen von tausend Herzen…)
[Zwischengesang]
One last hope… ein letzter Funken,
don’t let it die… lass ihn nicht versinken.
Vielleicht bleibt irgendwo ein Licht,
das leise sagt: We still belong to love.
Liebe ist Leben.
Love is life.
Stärker als Macht!
© Horst Bulla
Song: "Eine Welt, die ich nicht verstehe" (By Horst Bulla)
Mama, warum? (Song)
© Horst Bulla
Song: "Mama, warum?" (By Horst Bulla)
Afrika, Afrika (Song)
[Intro]
Afrika, Afrika…
[Strophe 1]
Afrika, Afrika… du wunderschönes, armes, reiches Land.
Von korrupten Machthabern, fremden Bossen und Konzernen
wirst du um deinen Reichtum gebracht.
Afrika, Afrika…
Hungernde Kinder, weinende Mütter, keine Medizin,
Diamanten, Gold und Erze werden aus deinem Herzen geraubt.
Fremde Länder, fremde Staaten, Banken, Bosse und Konzerne –
Diebe unter staatlichem Schutz.
[Refrain]
Afrika, Afrika… du wunderschönes, armes, reiches Land.
Ich höre deinen Schmerz, ich sehe deine Tränen,
ich höre dein Herz in jeder Nacht.
Afrika, Afrika… du wunderschönes, armes, reiches Land.
Wenn wir dich nicht retten, wenn die Welt dich nicht rettet,
dann stirbt auch die ganze Welt – Mensch, Tier, Natur und Land.
[Strophe 2]
Gekaufte Machthaber und ihre Banden
schlachten deine Menschen ab.
Afrika, Afrika…
Drahtzieher im Dunkeln,
für den Profit und den Reichtum
der fremden Banken, Bosse und Konzerne.
Afrika, Afrika… du wunderschönes, armes, reiches Land.
Dein Blut wird zu Geld gemacht,
dein Leid zu fremdem Reichtum.
[Zwischengesang]
Afrika, Afrika…
Ich höre dich rufen…
aus verbrannten Feldern, aus verbannter Erde.
Ein Herz, das schlägt, obwohl die Welt dich übersieht.
[Strophe 3]
Wilderer, Vergnügungs‑Großwildjäger,
kostbares Elfenbein –
die Gier zerstört dein schönes Land.
Afrika, Afrika…
Sie lässt Tiere sterben,
die wir bewahren müssten.
Hungernde Kinder, weinende Mütter, keine Medizin,
abgeschlachtete Menschen, verbrannte Erde, verbranntes Land.
Afrika, Afrika… du wunderschönes, armes, reiches Land.
[Refrain]
Afrika, Afrika… du wunderschönes, armes, reiches Land.
Ich höre deinen Schmerz, ich sehe deine Tränen,
ich höre dein Herz in jeder Nacht.
Afrika, Afrika… du wunderschönes, armes, reiches Land.
Wenn wir dich nicht retten, wenn die Welt dich nicht rettet,
dann stirbt auch die ganze Welt – Mensch, Tier, Natur und Land.
[Outro]
Afrika… ich höre deinen Schmerz.
Afrika… ich sehe deine Tränen.
Afrika… ich höre dein Herz.
Du wunderschönes, armes, reiches Land.
© Horst Bulla
Song: "Afrika, Afrika" (By Horst Bulla)
Der graue Wolf (Song)
[Strophe 1]
Ich bin der graue Wolf, den du im Dunkeln fürchtest,
wenn deine Lügen von meiner Wahrheit vernichtet werden
und das Volk den Tag erhellt.
Ich bin der graue Wolf, der mit dir im Dunkeln tanzt,
dir deine Maske von deinem Gesicht reißt,
bis die ganze Welt die Wahrheit kennt.
[Strophe 2]
Ich bin der graue Wolf, den du fürchtest Tag und Nacht,
weil die Wahrheit dich vernichtet
und deinen goldenen Palast in tausend Trümmern reißt.
Ich bin der graue Wolf, der rote Teppiche verbrennt,
bis der Gestank der Lügen
in jedes Haus des Volkes zieht.
[Strophe 3]
Ich bin der graue Wolf, der deine Konten plündert
und den Reichtum auf der Welt verteilt.
Ich bin der graue Wolf, der Armut
bis auf deine Wunden niederreißt
und Wohlstand bringt in jedes Haus.
Ich bin der graue Wolf, der den Gestank der Lügen,
der Korruption, Bereicherung
bis auf die Asche niederbrennt,
damit die Welt nun neu gedeiht
und jedes Volk von dir befreit.
[Strophe 4]
Ich bin der graue Wolf, der laut jauchzend
auf deinem Grabe tanzt,
wenn Gier, Lug, Betrug, Ausbeutung und Raub
zerfallen wie dein goldener Staub.
Ich bin der graue Wolf, ich hör dich zittern,
ich hör dich bibbern, kreidebleich.
[Bridge]
Ich bin der graue Wolf — mach dich bereit
und deinesgleichen.
Ich bin der graue Wolf — Wahrheit und Gerechtigkeit
vernichten eure Macht,
vernichten eure Gier, Ausbeutung,
Lug und Betrug, verbannt euch —
in der dunklen Hölle Ewigkeit.
[Outro]
Ich bin der graue Wolf — macht euch bereit.
© Horst Bulla
Song: "Der graue Wolf" (By Horst Bulla)
Arme Herzen schlagen anders (Song)
[Strophe 1]
In der Tafel riecht es nach Hoffnung,
Suppenküchen wärmen die Nacht.
Alte Hände zittern leise,
Altersarmut hat sie weich gemacht.
Hartz‑4‑Zeilen auf dem Tisch,
ein Formular, das niemand heilt.
Kinderarmut spielt im Schatten,
wo kein Licht der Reichen verweilt.
[Zwischengesang]
Und ich seh’ die Bettler an den Straßen,
seh’ die Obdachlosen frieren im Wind.
Junkies suchen nur ein Morgen,
das ihnen sagt, dass sie noch Menschen sind.
[Refrain]
Arme Herzen schlagen anders,
wenn die Welt sie übersieht.
Wenn Reiche feiern große Feste,
Champagner fließt – und keiner flieht.
Arme Seelen tragen Wunden,
die kein Boss und Konzern versteht.
Doch wir singen für die Stummen,
bis ein Funken Menschlichkeit entsteht.
[Strophe 2]
Ich seh’ die Banken in den Palästen,
Eliten tanzen durch die Nacht.
Bosse zählen ihre Gewinne,
während das Volk die Rechnung macht.
Konzerne feiern gold’ne Empfänge,
Licht und Glimmer überall.
Doch unten friert ein kleines Mädchen,
ihr Winter ist schon viel zu kalt.
[Zwischengesang]
Und ich trag’ die Stimmen der Vergess’nen,
die keiner hört, die keiner sieht.
Die in den Schatten dieser Städte
um ihr kleines Leben ziehen.
[Strophe 3]
Paläste feiern ihren Reichtum,
Regierungen feiern ihre Macht.
Doch draußen ziehen schmutzige Kriege,
für Macht und Reichtum – kalt wie Stahl.
Sie schicken niemals ihre Kinder,
sie ziehen niemals selbst hinaus.
Sie opfern andre für ihr Gold,
für ihren Thron, ihr Machtgehäus’.
[Zwischengesang]
Und wieder marschiert das Volk nach vorne,
für die Träume derer, die oben steh’n.
Sie sterben für fremde Reichtümer,
für Kriege, die sie nicht versteh’n.
[Refrain]
Arme Herzen schlagen anders,
wenn die Welt sie übersieht.
Wenn Reiche feiern große Feste,
Champagner fließt – und keiner flieht.
Arme Seelen tragen Wunden,
die kein Boss und Konzern versteht.
Doch wir singen für die Stummen,
bis ein Funken Menschlichkeit entsteht.
[Bridge]
Vielleicht wird eines Tages Frieden
in den Straßen dieser Welt entstehen.
Vielleicht hört einer endlich auf,
das Volk für seine Macht zu opfern –
und sagt: „Ich hab’ euch heut’ gesehen.“
[Refrain]
Arme Herzen schlagen anders,
doch sie tragen uns durchs Leben.
Und wenn wir ihre Lieder hören,
kann die Welt vielleicht vergeben.
Arme Seelen tragen Wunden,
doch ihr Mut bleibt unzerbrechlich klar.
Wir singen weiter für die Stummen –
bis ein neuer Morgen da ist.
[Outro]
Für die Tafel, für die Suppenküchen,
für die Alten, die kaum noch geh’n.
Für die Kinder ohne Zukunft,
für die, die an den Straßen steh’n.
Für die Bettler, für die Obdachlosen,
für die Junkies ohne Wahl.
Für die Armen dieser Erde –
unsere Stimmen sind ihr Saal.
© Horst Bulla
Song: "Arme Herzen schlagen anders" (By Horst Bulla)